Teil 2 – im Wasser
Im Wasser verändert sich nichts.
Und genau das ist der Punkt.
Lina geht nicht vorsichtig hinein. Sie tastet sich nicht heran. Sie geht einfach weiter, bis das Meer übernimmt. Erst umspült es die Füße, dann die Knie, dann den Körper. Der weiße Onepiece von Calvin Klein bleibt dabei so klar wie am Strand, aber seine Wirkung verschiebt sich. Was vorher Linie war, wird jetzt Fläche. Was trocken kontrolliert wirkte, wird nass spürbar.
Der Stoff saugt sich voll, legt sich noch enger an. Er zeichnet den Körper nicht nur nach, er hält ihn fest. Brust, Bauch, Hüfte. Alles bleibt sichtbar, nichts verliert an Präsenz. Lina weiß das. Sie weiß sehr genau, wie sich der Onepiece im Wasser verhält. Und sie weiß, was das mit den Blicken macht.
Sie bleibt stehen, das Wasser reicht bis zu den Oberschenkeln. Eine Welle kommt, bricht, zieht sich zurück. Der Onepiece glänzt kurz, dann matt, dann wieder hell. Weiß im Blau. Körper im Meer. Keine Ablenkung, kein Hintergrund, der konkurriert. Alles läuft auf sie zu.
Sie hebt die Arme, legt die Hände in den Nacken. Eine Bewegung, die nichts erklärt und alles zeigt. Die Schultern spannen sich, der Oberkörper streckt sich, der Stoff zieht sich über die Brust. Der Reißverschluss vorne sitzt genau da, wo er sitzen soll. Sichtbar. Bewusst. Lina hält den Blick nicht zur Kamera. Sie schaut leicht zur Seite. Das macht es intimer.
Das Wasser steigt. Bis zur Hüfte, bis zur Taille. Der Onepiece bleibt kompromisslos. Er rutscht nicht, er verrutscht nicht. Er formt. Und Lina nutzt das. Nicht übertrieben, nicht gespielt. Sie weiß, dass allein das Stehen reicht. Dass jede kleine Bewegung Wirkung hat.
Dann kniet sie sich ins Wasser. Langsam. Kontrolliert. Das Meer legt sich um ihre Oberschenkel, drückt gegen den Stoff, zeichnet ihn neu. Der Körper wirkt weicher, näher, greifbarer. Die Erotik entsteht hier nicht durch Aktion, sondern durch Nähe. Durch das Gefühl, dass nichts mehr zwischen ihr und dem Blick liegt, außer nasser Stoff.
Eine Welle kommt höher, spritzt, bricht an ihren Hüften. Lina reagiert nicht sofort. Sie lässt es geschehen. Erst dann bewegt sie sich, hebt das Wasser mit beiden Händen an, lässt es nach außen fliegen. Ein spielerischer Moment, aber kein harmloser. Der Körper bleibt gespannt, der Onepiece hält alles zusammen. Wasser tropft, läuft, glänzt.
Jetzt schaut sie in die Kamera. Direkt. Ruhig. Kein Lächeln. Kein Herausfordern. Nur Präsenz. Sie weiß, wie sie wirkt. Und sie weiß, dass sie nichts hinzufügen muss. Der weiße Onepiece erledigt den Rest. Calvin Klein hat ihn dafür gemacht, den Körper zu zeigen. Lina trägt ihn so, dass man nicht wegschaut.
Sie dreht sich leicht, zeigt die Seite, den Rücken, die Hüfte. Das Wasser umspielt sie, legt sich an, zieht sich zurück. Der Stoff bleibt hell, fast leuchtend. Jeder Tropfen verstärkt die Linien. Es ist keine Nacktheit, aber es fühlt sich näher an als vieles, was weniger Stoff zeigt.
Dann steht sie wieder auf. Das Wasser läuft ab, tropft von den Oberschenkeln, vom Bauch, vom Onepiece. Sie geht ein paar Schritte, bleibt stehen, legt die Arme locker über die Brust. Eine kurze Umarmung des eigenen Körpers. Nicht schützend. Eher genießend. Der Moment gehört ihr.
Zum Schluss kommt sie noch einmal nach vorne. Aus dem Wasser heraus, Schritt für Schritt. Der Onepiece schwer vom Wasser, der Körper klar definiert. Sie schaut nicht zurück. Sie braucht es nicht. Teil zwei endet nicht mit einem Höhepunkt. Er endet mit Gewissheit.
Lina weiß, was sie gezeigt hat.
Der Onepiece weiß es auch.
Und das Meer hat nichts verborgen.
Manche Bilder wirken nicht, weil sie etwas erklären,
sondern weil sie einen Moment offen lassen.
Diese gehören dazu.
Die Fotos zeigten Lina in Swimwear, ruhig, klar und bewusst reduziert. Schnitte, Linien und Stoffe waren nicht Beiwerk, sondern Teil der Bildwirkung. Die Aufnahmen entstanden ohne Hast, mit Blick für Details und mit dem Ziel, Präsenz sichtbar zu machen, statt sie zu inszenieren.
Jede Bewegung blieb kontrolliert.
Nichts wirkte zufällig, nichts überzeichnet.
Gerade diese Zurückhaltung gab den Bildern ihre Spannung und ließ Raum für eigene Wahrnehmung.
Solche Serien funktionieren nicht über einzelne Highlights.
Sie entfalten ihre Wirkung über Wiederholung, über kleine Unterschiede, über das, was man erst beim zweiten oder dritten Hinsehen bemerkt.
Swimwear spielt dabei eine zentrale Rolle. Sie lenkt den Blick, ohne ihn festzuhalten, betont Linien, ohne sie aufzudrängen, und schafft genau den Rahmen, in dem Körper, Haltung und Ausdruck zusammenwirken können. Nicht laut, aber eindeutig.
Was ist dir beim Betrachten zuerst aufgefallen?
Der Schnitt, die Körperspannung oder die Ruhe im Bild?
Schreib es gern in die Kommentare.
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Wenn du selbst Lust hast, vor der Kamera zu stehen und Teil solcher Shootings zu werden:
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Custom Shots ermöglichen individuelle Konzepte, bei denen Ideen, Wünsche und Bildsprache gezielt umgesetzt werden.
Beim Fan-Shooting entsteht gemeinsam vor der Kamera ein persönliches Projekt, bei dem Nähe, Vertrauen und Umsetzung im Vordergrund stehen.
Was shi-vas ausmacht, wie wir arbeiten und warum wir Bilder lieber wirken lassen als erklären, erfährst du auf unserer Über-uns-Seite.
Euer
Micha 📷
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