Coco steht vor einem dunklen, strukturierten Studiohintergrund und trägt rote Dessous. Ihr Blick ist leicht nach oben gerichtet, die Pose aufrecht und selbstbewusst, das Licht betont Gesicht und Oberkörper.

Hinweis: Dieser Inhalt enthält explizitere Inhalte und ist ausschließlich für Erwachsene (18+).

Coco Uncut: Das 1600-Worte-Manifest über Haut, High Heels und Hingabe

Einleitung

Wir sitzen im Backstage-Bereich eines Industrie-Lofts. Der Geruch von frischem Kaffee vermischt sich mit der leicht süßlichen Note von Latex-Politur und dem herben Aroma von echtem Leder. Coco sitzt vor uns – oder besser gesagt, sie thront auf einem Designerstuhl. Sie trägt ihre weißen Overknees, die so hoch geschnitten sind, dass sie fast nahtlos in ihre Haut überzugehen scheinen. Ansonsten trägt sie… nun ja, das, was sie am liebsten trägt: nichts. Ihre Tattoos erzählen Geschichten auf ihrer hellen Haut, und ihre Nippelpiercings fangen das spärliche Licht der Deckenlampen ein. Sie wirkt entspannt, ein wenig spöttisch, aber absolut präsent.

Model Coco in hohen beigen Overknee-Stiefeln und einem pinken Body vor grauem Hintergrund.
„Unbesiegbar auf 20 Zentimetern: Wenn der pinke Body auf die endlosen Linien der Overknees trifft, beginnt das Spiel mit eurer Fantasie erst richtig.“

Das Interview

Frage: Coco, wir haben heute ein Mammut-Programm vor uns. Aber bevor wir zu den harten Fakten kommen: Wie fühlt es sich eigentlich an, Coco zu sein? Dieses Modell, das auf shi-vas.de regelmäßig für kollektive Schnappatmung sorgt?

Coco: (lacht und wirft den Kopf in den Nacken) Wie es sich anfühlt? Manchmal wie eine Mischung aus einer griechischen Göttin und einer frechen Göre, die genau weiß, dass sie gerade die Regeln bricht. Es ist ein permanenter Zustand der Selbstinszenierung. Wenn ich morgens aufstehe, bin ich vielleicht nur die Coco, die ihree Hunde krault. Aber sobald ich hier im Studio bin, sobald die erste Schicht Politur auf das Latex kommt oder ich in diese mörderischen weißen Stiefel schlüpfe, transformiere ich mich.

Model Coco in einem glänzenden, hautengen schwarzen Suit mit weißem Print vor dunklem Hintergrund.
„In meiner Haut: Wenn die Scheinwerfer angehen und das Material meine Kurven umschließt, bin ich genau da, wo ich sein will.“

Es ist ein Rausch. Ich genieße es, die totale Kontrolle über meine Wirkung zu haben. Ich weiß, wie ich meinen Rücken durchdrücken muss, damit die Kurve meiner Taille genau diesen einen Schatten wirft. Ich weiß, wie ich euch ansehen muss, damit ihr euch fragt, ob ich euch gerade auslache oder ob ich euch gerade zu mir einlade. Es ist ein Spiel mit der Macht der Ästhetik. Und seien wir ehrlich: Wer würde nicht gerne in meiner Haut stecken? Sie ist weich, sie ist geschmückt mit Kunst – und sie ist meistens frei von störendem Textil.

Frage: Das Thema Nacktheit zieht sich wie ein roter Faden durch deine Arbeit. Viele Modelle brauchen Kleidung, um sich sicher zu fühlen. Bei dir wirkt es genau umgekehrt.

Coco: Kleidung ist oft wie ein Käfig. Wenn ich nackt bin, gibt es keine Lügen mehr. Da ist keine Naht, die etwas kaschiert, kein Stoff, der etwas formt, das nicht da ist. Ich präsentiere meinen Körper, weil ich ihn liebe. Er ist mein Werkzeug, mein Tempel und mein Spielplatz zugleich.

Ich finde es fast schon ironisch, wenn Leute sagen, Nacktheit sei „billig“. In Wahrheit ist es die teuerste Form der Selbstdarstellung, weil man absolut nichts hat, hinter dem man sich verstecken kann. Wenn ich mich vor der Kamera öffne – und ja, ich meine damit auch die wirklich tiefen, intimen Einblicke –, dann ist das ein Akt der totalen Souveränität. Ich sage: „Hier bin ich. Schaut hin. Genießt jedes Detail.“ Ich habe keine Angst vor der Kamera. Ich benutze sie, um euch zu zeigen, wie schön die menschliche Form sein kann, wenn man alle Hemmungen ablegt.

Model Coco in einer künstlerischen Licht-Schatten-Inszenierung mit Ketten-Accessoires vor dunklem Hintergrund.
„Nacktheit ist die ehrlichste Form der Selbstdarstellung – ein Spiel zwischen dem, was das Licht zeigt und was der Schatten verbirgt.“

Frage: Ein auffälliges Merkmal sind deine Nippelpiercings. Sind sie nur Schmuck oder steckt mehr dahinter?

Coco: Oh, sie sind mein kleiner geheimer Motor. Natürlich sehen sie fantastisch aus – dieses kühle, harte Metall auf der weichen Haut ist ein optischer Hochgenuss. Aber für mich ist es auch ein sensorisches Ding. Im Studio ist es oft kühl, die Zugluft streift über meine Haut, und die Piercings reagieren sofort. Sie werden hart, sie ziehen ganz leicht an den Nervenenden. Das hält mich wach, das gibt mir diesen leicht elektrisierten Ausdruck in den Augen.

Es ist ein permanenter Reiz, der mich daran erinnert, dass ich gerade das Zentrum der Aufmerksamkeit bin. Wenn ich mich bewege, spüre ich das Gewicht des Metalls. Es ist ein kleiner, feiner Schmerz, der in Lust umschlägt. Es gehört zu meinem Branding. Eine Coco ohne diese kleinen glänzenden Punkte? Unvorstellbar. Sie sind wie die Interpunktion in einem sehr schmutzigen, aber wunderschönen Gedicht.

Frage: Reden wir über deine Garderobe – oder das, was davon übrig geblieben ist. Du erwähnst oft Marken wie LEOHEX, Tangaland oder Truhani Touch Secrets. Was macht diese Brands für dich so besonders?

Coco: Ich bin eine Ästhetin durch und durch. Ich ziehe nicht einfach irgendwas an. Wenn ich mich für ein Shooting entscheide, dann muss das Material mit meiner Haut verschmelzen.

Nehmen wir LEOHEX. Diese Suits sind der Wahnsinn. Sie sind so ultrahoch geschnitten, dass sie die Beine optisch bis zum Kinn verlängern. Das Material glänzt so stark, dass es fast wie flüssiges Metall wirkt. Es umschließt den Körper so fest, dass man fast vergisst, wo die Haut aufhört und der Stoff anfängt.

Model Coco in einem glänzenden silbernem swimsuit mit extrem hohem Beinausschnitt
„Zweite Haut aus flüssigem Glanz: Wenn Schnitte von LEOHEX auf meine Kurven treffen, verschwimmen die Grenzen zwischen Kleidung und Körper.“

Oder Truhani Touch Secrets. Der Name ist Programm. Diese Stoffe sind oft so dünn und fast durchsichtig, dass sie die Fantasie gar nicht erst um Erlaubnis fragen. Sie legen sich über meine Kurven wie ein Hauch von Nebel. Man sieht alles, aber eben durch einen Filter aus Luxus.

Und dann natürlich Tangaland. Wenn ich Lust auf Microkinis habe, die eigentlich nur aus drei winzigen Stofffetzen und ein paar Schnüren bestehen, dann ist das meine erste Wahl. Es ist die Kunst des absoluten Minimums. Diese Teile sind dafür gemacht, die Blicke genau dorthin zu lenken, wo es am heißesten brennt. Es ist provokant, es ist frech und es passt perfekt zu meiner ironischen Ader. „Schaut mal, ich bin angezogen!“ – Ja, sicher doch.

Frage: Das bringt uns zu einem deiner absoluten Spezialgebiete: Das FREUTOY-System. Viele wissen nicht genau, was dahintersteckt. Kannst du das Geheimnis lüften?

Coco: Das ist mein „Party-Trick“ für Fortgeschrittene (lacht). FREUTOY ist für mich kein einfaches Sexspielzeug, es ist ein modisches Statement-System. Der Kern des Ganzen ist ein spezieller Analplug. Aber der Witz ist: Er hat einen Clip. Ein Großteil meiner Swimwear von FREUTOY wird direkt an diesem Clip befestigt.

Das bedeutet für das Shooting: Ohne den Plug fällt das Outfit buchstäblich ab. Ich trage den Plug also nicht, weil ich gerade mal Lust auf ein Toy habe (obwohl das ein netter Nebeneffekt ist), sondern weil mein Outfit ihn als Anker benötigt.

Ästhetische Rückenansicht von Model Coco in gebückter Pose, die ihre Tätowierungen und Kurven betont.
„Der unsichtbare Anker: Mein Outfit hält nur, weil ich innerlich bereit dafür bin. Das FREUTOY-System verbindet Körper und Mode auf die intensivste Art.“

Dieses Wissen – dass ich innerlich ausgefüllt sein muss, damit ich äußerlich „bekleidet“ bin – macht etwas mit meiner Ausstrahlung. Es ist eine funktionale Hingabe. Ich bin physisch mit meiner Kleidung verbunden. Wenn ich mich bewege, spüre ich den Zug des Stoffes an dem Plug in mir. Das gibt meinen Posen eine ganz andere Spannung. Es ist ein Spiel zwischen Innen und Außen, das ich absolut liebe. Es macht mich zu einer Art lebendem Kunstwerk, das durch ein Toy vervollständigt wird. Ohne den Plug bin ich nackt. Mit ihm trage ich ein System der Lust.

Frage: Das passt hervorragend zu deiner Leidenschaft für BDSM- und Bondage-Shootings. Was passiert in deinem Kopf, wenn die Seile kommen?

Coco: Das ist der Moment, in dem Coco die Regie abgibt – und das genieße ich ironischerweise am meisten. Ich bin eine sehr selbstbestimmte Frau, aber in der Rolle der Sklavin oder der devoten Frau kann ich mich fallen lassen.

Wenn der Rigger kommt und die Seile um meine Handgelenke schlingt, wenn das Hanf auf der Haut reibt und ich merke, wie ich Stück für Stück meine Bewegungsfreiheit verliere, dann schaltet mein Gehirn in einen anderen Modus. Mein Kopfkino wird dann zur 4K-Großleinwand. Ich stelle mir vor, ich wäre das Eigentum des Fotografen, eine Trophäe, die er nach Belieben positionieren kann.

Nahaufnahme von hellen Bondage-Seilen, die kunstvoll über die nackte Haut von Model Coco verlaufen.
„Wenn die Kontrolle endet, beginnt die Freiheit: Ein Spiel mit Hingabe und dem süßen Gefühl des Ausgeliefertseins.“

Dieses Gefühl der totalen Hilflosigkeit, während man gleichzeitig nackt und vielleicht durch ein FREUTOY-System „geankert“ ist, ist pure Ekstase. Ich liebe es, wenn die Seile meine Haut einschnüren und rote Muster hinterlassen. Es ist ein Spiel mit dem Schmerz, der sofort in Lust umschlägt. In diesen Momenten ist mein Hunger auf den Bildern absolut echt. Ich spiele das nicht. Ich bin dieses wehrlose Wesen, das nur darauf wartet, benutzt zu werden.

Frage: Du hast aber eine sehr klare Meinung dazu, wo der Spaß aufhört. Wo ziehst du die Grenze?

Coco: Ganz wichtig: Ich bin ein Erotik-Modell, kein Pornostar. Meine Grenze ist dort, wo die Ästhetik der plumpen Darstellung weicht. Hardcore ist für mich uninteressant, weil er das Kopfkino tötet.

Ich liebe es, an der FSK18-Grenze zu kratzen, sie vielleicht sogar ein bisschen zu dehnen, aber ich möchte immer, dass die Bilder eine Geschichte erzählen. Es geht um die Spannung vor dem Akt, um das Verlangen, um die Sehnsucht und die Machtspiele. Sobald es nur noch um mechanische Vorgänge geht, verliert die Kunst ihren Reiz. Ich möchte, dass ihr nachts wach liegt und euch vorstellt, wie es wäre, mich zu entfesseln – oder mich noch fester zu binden. Das ist viel befriedigender als alles, was ein Hardcore-Film zeigen könnte.

Frage: Auch Latex ist ein Material, das wir oft an dir sehen. Was ist das Besondere an diesem „schwarzen Gold“?

Coco: Oh, Latex! Das ist eine ganz eigene Religion. Das Gefühl, wenn man mit Hilfe von Silikonöl in einen engen Catsuit gleitet, ist fast schon rituell. Es ist kalt, es ist eng, und es riecht so verdammt gut.

Latex transformiert den Körper. Es glättet alles, es glänzt wie ein polierter Sportwagen und es macht jedes Geräusch, jede Bewegung hörbar. Wenn ich Latex trage, fühle ich mich wie eine Skulptur, die zum Leben erweckt wurde. Es umschließt meine Kurven so perfekt, dass man jede Muskelanspannung sieht. Es ist künstlich und doch so organisch. Es passt perfekt zu meiner Liebe für extreme Kontraste: Die Unschuld meiner weißen Overknees gegen die dunkle, glänzende Tiefe von schwarzem Latex. Es ist ein Spiel mit Licht und Schatten, das mich immer wieder aufs Neue fasziniert.

Frage: Coco, wir könnten noch Stunden weiterreden. Aber zum Schluss: Was möchtest du deinen Fans auf shi-vas.de mit auf den Weg geben, wenn sie sich durch deine Galerien klicken?

Coco: Nehmt euch Zeit. Schaut nicht nur oberflächlich hin. Achtet auf die Details – die Gänsehaut auf meiner Haut, den Glanz der Piercings, die Art, wie die Seile meine Brüste formen oder wie der FREUTOY-Plug mich von innen heraus strahlen lässt.

Genießt euer Kopfkino. Ich bin hier, um eure Fantasien zu befeuern, um euch zu provozieren und um euch zu zeigen, dass Erotik viel mehr ist als nur nackte Haut. Es ist eine Einstellung. Es ist die Lust am Extremen und die Freude an der eigenen Schönheit.

Und keine Sorge: Ich habe noch lange nicht genug. Mein Kleiderschrank ist noch voll mit LEOHEX-Suits, mein Rigger hat noch genug Seile, und ich habe definitiv noch Lust auf viele weitere „tiefe Einblicke“. Bleibt hungrig!

Frage: Vielen Dank, Coco. Wir lassen dich jetzt wieder in deine Seile – oder in deine Stiefel.

Coco: (zwinkert) Warum nicht beides? Bis zum nächsten Mal!