Hinweis: Dieser Inhalt enthält stilisierte erotische Inhalte und richtet sich an Erwachsene (18+).
Manchmal braucht es keine großen Gesten, um die volle Aufmerksamkeit zu erzwingen. Manchmal reicht ein einziges Stück Stoff – vorausgesetzt, es ist dünn genug, eng genug und in einer Farbe gehalten, die so aggressiv leuchtet wie mein Temperament. Royalblau. Eine Farbe für Frauen, die wissen, wie man ein gewöhnliches Dorf-Szenario in ein visuelles Spektakel verwandelt.
Ich stehe vor dieser alten, rauen Steinwand. Ein schöner Kontrast, findest du nicht? Der kalte, unnachgiebige Stein und mein Körper, der sich in diesen hauchdünnen Stretch schmiegt, als wäre er eine zweite Haut. Es ist fast ironisch: Das Kleid ist lang, es hat Ärmel, es ist obenrum geschlossen. Und doch fühle ich mich nackter als in jedem Bikini. Warum? Weil dieser Stoff jedes Detail verrät, das ich eigentlich „verhüllen“ sollte.
Siehst du das? Die kühle Luft ist heute mein bester Verbündeter. Meine Nippelpiercings zeichnen sich so scharf unter dem Blau ab, dass man die Metallstäbe fast spüren kann, wenn man nur fest genug hinsieht. Ich liebe diesen Moment, wenn die Leute vorbeigehen und versuchen, diskret wegzuschauen, nur um dann doch hängenzubleiben. Es ist dieses Spiel mit der Sichtbarkeit. Ich zeige dir genau, wo mein Schmuck sitzt, ohne dass ich auch nur einen Zentimeter Haut direkt entblößen muss. Es ist eine stumme Provokation, die direkt ins Schwarze trifft.
Ich drehe mich zur Seite, fahre mir durch das feuchte Haar. Der Fokus verschiebt sich. Weg von der Front, hin zur Silhouette.
Aber das wahre Highlight dieses „Blue Gowns“ offenbart sich erst, wenn ich dir den Rücken zukehre. Diese Treppen… sie sind wie gemacht dafür, einen Aufstieg zu zelebrieren, den niemand so schnell vergisst. Während die Vorderseite noch mit einer gewissen Zurückhaltung spielt, bricht die Rückseite alle Regeln.
Das Kleid ist tief ausgeschnitten und wird von überkreuzten Bändern gehalten, die genau dort Platz lassen, wo meine Tattoos die Geschichte meines Körpers erzählen. Die Uhr auf meiner Schulter tickt, während ich Stufe für Stufe nehme. Und bei jedem Schritt arbeitet das Material für mich. Es spannt sich über meinen Po, betont jede Kurve meiner definierten Kehrseite und lässt keinen Zweifel daran, dass ich meinen Körper mit Stolz pflege.
Es hat etwas fast Meditatives, diesen schweren Stein unter den Absätzen zu spüren, während der Stoff des Kleides bei jeder Bewegung mitschwingt. Ich spüre die Blicke in meinem Rücken. Es ist dieses prickelnde Gefühl, genau zu wissen, was du gerade denkst. Du fragst dich wahrscheinlich, ob ich darunter überhaupt etwas trage, das die Sichtlinien stören könnte. Die Antwort liegt auf der Hand – oder eher direkt auf der Haut. Jede Naht, jedes Detail meiner Figur ist ungeschönt sichtbar.

Manche nennen es Fashion, ich nenne es ein Statement. In der Öffentlichkeit so aufzutreten erfordert eine Souveränität, die man nicht lernen kann. Entweder man genießt das Spiel mit den Blicken, oder man versteckt sich. Ich habe mich für das Blau entschieden. Für das Grelle, das Enge, das Unübersehbare.
Ich bleibe oben an der Treppe stehen, stütze mich am Geländer ab und werfe einen letzten Blick über die Schulter. Die Szenerie ist ruhig, fast verschlafen. Und dann bin da ich – wie ein Farbtupfer in einer Welt, die oft viel zu grau ist. Erotik ist kein Geheimnis, das man im Keller verstecken muss; es ist ein Accessoire, das man mit einem Augenzwinkern trägt.
Was meinst du? Ist das Blau meine Farbe, oder lenkt es dich zu sehr von dem ab, was sich darunter verbirgt? Aber keine Sorge, das war erst der Anfang meiner kleinen Modenschau. Das nächste Mal wähle ich vielleicht eine Farbe, die noch weniger Raum für Fantasie lässt – falls das überhaupt noch möglich ist.
„Ein Kleid ist erst dann perfekt, wenn man es am liebsten sofort wieder ausziehen möchte – oder wenn es so eng ist, dass man jede Regung meines Körpers mitverfolgen kann. Schau ruhig hin, ich hab nichts zu verbergen.“
Manche Looks brauchen kein Tempo.
Sie brauchen Raum.
Und Zeit dazwischen.
Ich trage körperbetonte Fashion in public und lasse mir Zeit. Ein paar Schritte, dann ein längerer Halt. Ich bleibe stehen, schaue, atme, gehe weiter. Der Stoff liegt nah an, bleibt ruhig, arbeitet auch dann, wenn ich es nicht tue. Genau diese Pausen machen den Look stark.
Nichts daran ist eilig.
Aber alles ist bewusst.
In public heißt hier nicht Durchlaufen, sondern Dasein. Ich halte an, lasse den Moment wirken, nehme wahr, wie der Schnitt Linien betont und wie Licht auf dem Stoff liegen bleibt. Bewegung entsteht nicht aus Tempo, sondern aus Wechsel.
Fashion in public funktioniert,
wenn man stehen bleiben kann.
Ich setze längere Stops, lasse Blicke kommen und wieder gehen. Der Körper bleibt präsent, ohne etwas einzufordern. Der Look trägt sich selbst, auch im Stillstand.
Ich bewege mich weiter,
wenn es passt.
Nicht früher. Nicht später. Ein Schritt, ein Halt, dann der nächste. Genau dieser Rhythmus hält den Fokus. Nicht auf dem Ort. Auf mir.
Was ist dir zuerst aufgefallen?
Die Pausen, der Schnitt oder dieses ruhige Draußen-Sein?
Schreib es mir gern in die Kommentare.
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