what a latex-girl! (Teil 03)

Hinweis: Dieser Inhalt enthält stilisierte erotische Inhalte und richtet sich an Erwachsene (18+).

Part 3: The Black Beast

Wenn man denkt, die Temperatur im Studio könnte nicht weiter steigen, macht man als Fotograf meistens einen entscheidenden Fehler: Man unterschätzt das Model. Und wenn dieses Model Plastinat heißt, ist dieser Fehler fatal. Nachdem wir den Boden im zweiten Teil förmlich poliert hatten, brauchten wir eine Veränderung. Nicht beim Outfit – um Himmels willen, nein! Diese Kombination aus lila Latex, dem brutalen Taillengürtel, dem dominanten Kragen und diesem unverschämt knappen, neongelben Spitzen-BH war einfach noch nicht auserzählt. Aber die Ebene musste wechseln. Ich zerrte also unser „schwarzes Biest“ in die Mitte des Sets. Eine geschwungene Recamiere, bezogen mit tiefschwarzem Kunstleder, verziert mit hunderten kleiner, silberner Nieten. Ein Möbelstück, das aussieht, als wäre es nur für einen einzigen Zweck gebaut worden: Um darauf sündhaft gut auszusehen.

Der Kontrast war sofort da. Das matte Schwarz der Bank verschluckte das Licht fast, während Plastinat in ihrem Hochglanz-Lila und dem schreienden Neongelb davor leuchtete wie eine radioaktive Warnung. Sie näherte sich dem Möbelstück nicht einfach, sie eroberte es.

Plastinat kniet mit einem Bein auf der schwarzen Recamiere, das andere Bein steht fest am Boden. Sie stützt sich ab, Blick über die Schulter.
„Ein Bein auf dem Polster, eins auf dem Boden. Sie testet das Terrain – und mein Nervenkostüm.“

Schon diese erste Pose zeigte, wo die Reise hingeht. Sie kniete sich mit einem Bein auf die Polsterung, das andere ließ sie lang gestreckt am Boden stehen. Durch diese Dehnung rutschte der ohnehin schon winzige Latexrock gefährlich weit nach oben. Er klammerte sich förmlich an ihre Hüfte, als wäre er das Einzige, was die physikalischen Gesetze noch zusammenhielt. Ihr Po hob sich dabei markant ab, das Latex spannte sich über die Rundung, dass man fast Angst haben musste, es würde reißen. Der grüne BH, durch die Drehung des Oberkörpers perfekt in Szene gesetzt, wirkte wie ein Leuchtfeuer. Ihr Blick? Über die Schulter, prüfend, herausfordernd. Als würde sie fragen: „Bist du bereit für das, was jetzt kommt?“

„Leder auf Latex. Das Geräusch, wenn sie sich auf der Bank bewegt, ist ganz anders als auf dem Boden. Es ist dumpfer, satter. Ein Knarzen, das jedem Fetischisten eine Gänsehaut über den Rücken jagt.“

Dann nahm sie Platz. Aber natürlich nicht wie beim Kaffeekränzchen. Sie setzte sich rittlings auf die Wölbung der Bank, die Beine weit gespreizt, die Knie nach außen gedreht.

Plastinat sitzt rittlings auf der Bank, ein Bein am Boden, das andere angewinkelt auf der Sitzfläche. Der Rock spannt extrem im Schritt.
„Die absolute Öffnung. Der Rock kämpft einen aussichtslosen Kampf gegen ihre Oberschenkel.“

Diese Ansicht ist pure Provokation. Durch das Spreizen der Beine wird der lila Stoff im Schritt maximal auf Zug gebracht. Es bildet sich dieses glänzende Dreieck zwischen ihren Schenkeln, das die Fantasie sofort auf Hochtouren bringt. Man sieht genau, wie das Material arbeitet, wie es sich in die Leistenbeuge schmiegt. Ihr Oberkörper ist dabei leicht zurückgelehnt, sie stützt sich lässig auf dem geschwungenen Kopfteil ab. Diese Pose öffnet ihren gesamten Torso. Der Bauch ist flach, die Rippen zeichnen sich unter der gebräunten Haut ab, und der BH präsentiert ihre Brüste fast schon aggressiv. Sie sind prall, schwer und scheinen nur darauf zu warten, aus der neongelben Spitze auszubrechen.

Aber Plastinat beherrscht auch die „klassische“ Verführung – natürlich auf ihre Art interpretiert. Sie rutschte in die Mitte der Bank, kreuzte die Beine und lehnte sich zurück.

Plastinat sitzt mittig auf der Bank, Beine elegant übereinandergeschlagen, lehnt sich entspannt in die Polsterung.
„Die Dame des Hauses. Elegant, kühl und doch mit einer Ausstrahlung, die das Studiolicht dimmen könnte.“

Das Übereinanderschlagen der Beine in Latex ist nicht nur optisch ein Highlight, es ist auch akustisch ein Erlebnis – dieses Reiben von Gummi auf Gummi. Hier sieht man wunderschön den Glanz auf ihrem Oberschenkel. Das Licht läuft die gesamte Länge ihres Beines entlang, betont die Definition ihrer Wadenmuskulatur und endet in den absurd hohen Heels, die wie schwarze Hufe wirken. Sie wirkt hier fast entspannt, aber ihre Hände verraten sie: Die Finger krallen sich leicht in das schwarze Kunstleder der Bank, als wollte sie sicherstellen, dass ihr Thron nicht wegrutscht. Der hohe Kragen rahmt ihr Gesicht wieder perfekt ein und gibt ihr diesen extraterrestrischen Look.

“ ‚Mach es dir bequem‘, sagte ich scherzhaft. Ihr Blick war vernichtend. ‚Bequem ist für Leute, die Jogginghosen tragen, Micha. Ich trage Kunstwerk.‘ „

Wir variierten die Sitzpositionen. Mal lehnte sie sich seitlich in die Kurve der Recamiere, den Arm lässig über die Lehne geworfen.

Plastinat sitzt seitlich angelehnt, ein Arm über der Lehne, Beine locker übereinander, direkter Blickkontakt.
„Entspannte Dominanz. Sie muss nichts tun, ihre bloße Anwesenheit auf diesem Möbelstück reicht aus.“

In dieser Position wirkt der Taillengürtel noch brutaler. Da ihr Oberkörper leicht eingeknickt ist, staucht sich das Material an der Seite etwas, was die Wespentaille noch extremer betont. Der neongelbe BH bildet einen so scharfen Kontrast zum schwarzen Leder im Hintergrund, dass man fast blinzeln muss. Man sieht den leichten Schweißfilm auf ihrem Dekolleté – die Hitze der Scheinwerfer und die Arbeit vor der Kamera fordern ihren Tribut, machen das Bild aber nur noch authentischer. Es ist keine sterile Puppe, die da sitzt. Es ist eine Frau aus Fleisch, Blut und sehr viel Ehrgeiz.

Dann forderte ich sie auf, sich ganz hinzulegen. Die Recamiere ist dafür gemacht, sich zu räkeln. Und Plastinat ließ sich nicht zweimal bitten.

Plastinat liegt langgestreckt auf der Bank, Beine überschlagen und auf der Lehne abgelegt, Kopf im Nacken.
„Langstrecken-Verführung. Von der Schuhspitze bis zum Kragen – eine Linie aus purer Sünde.“

Sie streckte sich über die gesamte Länge des Möbels. Die Beine legte sie hoch auf die geschwungene Lehne, was dazu führte, dass der Rock der Schwerkraft folgte. Er rutschte nach unten (oder oben, je nach Perspektive), und gab den Blick frei auf die glatten Innenseiten ihrer Schenkel. Das Latex spannte sich quer über ihr Becken, glänzend wie eine zweite, violette Haut. Ihr Oberkörper war leicht aufgerichtet, die Brust herausgedrückt. In dieser liegenden Position wirkten ihre Brüste im BH noch voller, sie schwappten fast ein wenig zur Seite, schwer und weich gegen den harten Kontrast des Korsetts.

„Noch mehr“, rief ich. „Gib mir mehr Beine!“ Sie winkelte ein Bein an, das andere streckte sie kerzengerade von sich.

Plastinat liegt auf der Bank, ein Bein aufgestellt, das andere lang ausgestreckt, Hand ruht im Schrittbereich auf dem Latex.
„Alles auf Angriff. Die Pose ist offen, einladend und gefährlich. Genau mein Geschmack.“

Das ist der „Money Shot“ dieser Serie. Sie liegt da, völlig offen, völlig bei sich. Ihre Hand ruht wie zufällig genau dort, wo die Schenkel zusammenlaufen, auf dem glatten, warmen Latex. Es ist diese Geste, die einen wahnsinnig macht. Spielt sie? Schützt sie? Oder lenkt sie den Blick ganz bewusst genau dorthin? Der Rock ist hier am absoluten Limit seiner Elastizität angekommen. Man sieht jede Falte, die sich vom Schambein wegzieht. Ihr Gesichtsausdruck ist dabei fast gelangweilt, kühl, arrogant – der absolute Gegensatz zu der vulgären, heißen Pose ihres Körpers.

„Es gibt diese Sekunden, in denen man vergisst, dass man ’nur‘ Fotos macht. Die Atmosphäre war so dicht, so aufgeladen. Das Quietschen des Latex, ihr Atem, das Surren der Blitze… eine Symphonie der Erotik.“

Für das Finale dieses Sets wollte ich noch einmal die Königin sehen. Die Herrscherin über das Material und das Studio. Sie wechselte die Seite, aber statt sich anzulehnen, tat sie etwas viel Wirkungsvolleres: Sie ignorierte die Lehne einfach.

Plastinat sitzt aufrecht und frei mit gespreizten Beinen auf der schwarzen Recamiere. Sie lehnt sich nirgendwo an, hält die Körperspannung selbst. Der Blick ist frontal und direkt in die Kamera gerichtet.
„Barock trifft Neon-Sünde. Sie sitzt da wie auf einem Thron, braucht aber keine Stütze. Haltung ist alles.“

Das ist für mich der Inbegriff von „Klasse“. Sie sitzt auf diesem barocken, nietenbesetzten Möbelstück wie auf einem Thron, aber sie macht sich nicht bequem. Sie sitzt völlig frei, kerzengerade, gehalten nur von ihrer eigenen Körperspannung, die Beine durch die Sitzfläche weit gespreizt. Nichts berührt die Lehne im Rücken. Sie präsentiert sich frontal, stolz, fast schon majestätisch. Der Latexkragen wirkt hier wie eine Krone, die sie zwingt, das Kinn oben zu behalten. Der Stilbruch ist perfekt: Das verspielte, alte Möbelstück unter ihr, und darauf dieses futuristische, neongelbe und lila Latex-Kunstwerk. Ihr Blick ist dabei nicht mehr spielerisch, er ist fordernd. Sie weiß, dass sie gut aussieht. Sie braucht keine Bestätigung – sie fordert Unterwerfung.

Wir haben jetzt drei Teile hinter uns. Wir hatten die klassischen Posen, wir waren auf dem Boden im Schweiß und Staub, und wir haben dieses schwarze Biest von einem Möbelstück eingeweiht. Aber wer glaubt, wir schieben die Recamiere jetzt zur Seite, der irrt gewaltig. Dieses Ding ist viel zu schön und viel zu gut ausgeleuchtet, um es schon in den Feierabend zu schicken. Und Plastinat? Die hat sich auf dem Polster gerade erst warmgelaufen. Im vierten und allerletzten Teil bleiben wir genau hier. Wir verabschieden uns weder vom Outfit noch von der Bank. Stattdessen zeigen wir euch, was passiert, wenn ein Model beschließt, ein Möbelstück nicht nur zu benutzen, sondern es komplett zu dominieren. Bleibt dran – das Finale wird ein Heimspiel auf schwarzem Leder.


Das ist eine Serie. Und du weißt genau, was das heißt.
Ein Teil reicht selten. Zu diesem Shooting gehören noch weitere Beiträge mit mehr Fotos, mehr Blicken und mehr von genau dem, was du gerade spannend findest.

Ehrlich gesagt wundert es mich immer wieder, wie oft jemand denkt: „Nur kurz schauen.“ Spoiler: funktioniert fast nie. Die anderen Teile warten schon auf dich.

Diese Übersicht zeigt nur die öffentlich verfügbaren Teile. Einzelne Beiträge der Serie könnten bewusst nicht angezeigt werden, weil sie exklusiv im Memberbereich liegen. Mehr Bilder, mehr Tiefe, weniger Rücksicht auf „nur mal kurz schauen“.


Manche Bildsprachen entstehen nicht aus Posen,
sondern aus Material.
Diese gehörten dazu.

Die Serie mit Plastinat konzentrierte sich konsequent auf Latexfashion. Das Material stand im Mittelpunkt. Glanz, Spannung, Oberfläche. Latex lag eng an, formte Linien, reagierte auf Licht und machte jede kleine Bewegung sichtbar. Plastinat trägt diese Ästhetik selbstverständlich. Nichts wirkt aufgesetzt, nichts erklärt sich selbst.

Latex funktioniert hier über Präsenz.
Über Oberfläche und Körper im direkten Zusammenspiel. Plastinat bleibt ruhig, kontrolliert, lässt dem Material Raum. Der Blick folgt nicht der Aktion, sondern der Wirkung. Genau das macht die Bilder so geschlossen.

Solche Sets leben von Klarheit.
Latexfashion wird nicht dekorativ eingesetzt, sondern präzise. Der Körper gibt Struktur, das Material verstärkt sie. Plastinat versteht dieses Zusammenspiel und hält es konsequent. Kein Überschuss, keine Ablenkung.

Gerade diese Reduktion macht den Fetish greifbar.
Nicht laut, nicht erklärend. Latex wirkt, weil es wirken darf. Plastinat bleibt präsent, ohne sich in den Vordergrund zu schieben. Das Material übernimmt – und wird getragen.

Was hat dich zuerst festgehalten?
Die Oberfläche, der Glanz oder diese konzentrierte Ruhe im Bild?

Schreib es gern in die Kommentare.

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Euer
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Micha

Über den Autor

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