Es gibt Shootings, bei denen ist von der ersten Sekunde an klar, dass es kein gewöhnlicher Tag wird. Nicht, weil das Equipment zickt oder das Licht nicht mitspielt, sondern weil die Chemie stimmt. Wenn Amy dabei ist, ist das immer der Fall. Wir kennen uns seit Jahren, haben schon so viele Ideen in Latex gegossen, dass ich aufgehört habe zu zählen. Und heute hatte sie dieses eine Stück mitgebracht. Nicht nur irgendein Latex-Onepiece, sondern ihren Onepiece. Ein Design aus der Feder von Miss Grey Latex Fashion, das auf ihren Körper zugeschnitten ist, perfektioniert über unzählige Stunden, so wie nur jemand es kann, der beides ist: Designerin und Model in einem.
Ein Wiedersehen der besonderen Art
Wir trafen uns am Pool. Dieser Ort, der eigentlich nach sommerlicher Leichte schreit, sollte heute Zeuge einer ganz anderen Art von Eleganz werden. Der Himmel war bedeckt, das typische sanfte Licht für uns Fotografen, wenn auch für glänzendes Latex eine kleine Herausforderung. Ich begann, meine Kamera einzustellen, während Amy bereits am Beckenrand stand.

„Na, Micha, schon wieder am Grübeln, wie du dieses göttliche Stück Latex ins rechte Licht rückst?“, neckte Amy, während sie die rote Sonnenbrille zurechtrückte und mich über den Rand der Gläser musterte. „Göttliches Stück Latex?“, entgegnete ich trocken. „Eher eine ingenieurtechnische Meisterleistung, wie du es schaffst, so viel Haut zu zeigen und trotzdem so viel Raum für Kopfkino zu lassen. Reine Hexerei.“ Sie lachte. Dieses Lachen, das man nach Jahren so gut kennt, das die anfängliche Anspannung eines jeden Shootings sofort vertreibt. „Ach, Micha“, sagte sie augenzwinkernd, „du hast doch nur Angst, dass dir meine Designs die Arbeit abnehmen.“
Die Kunst der Inszenierung
Genau das ist es bei Amy. Sie weiß, was sie tut. Sie kennt ihren Körper, sie kennt ihr Material – schließlich hat sie es selbst entworfen. Der Onepiece ist ein Paradebeispiel für subtile Erotik. Er ist hoch geschnitten, zeigt Kurven und Linien, aber er versteckt genug, um die Fantasie anzukurbeln. Es ist dieser schmale Grat, auf dem wir uns bei shi-vas immer bewegen wollen: Sinnlichkeit ohne plump zu werden.
Ich bat sie, sich tiefer ins Wasser zu begeben, um das Spiel des Lichts auf dem nassen Latex zu nutzen. Das Wasser umspielte ihre Beine, und das Schwarz des Materials nahm die kühlen Blautöne des Pools auf.

„Kopf leicht nach links, Amy. Ja, genau so. Die Spannung!“, rief ich. Sie grinste. „Die Spannung ist bei dir immer da, Micha. Du siehst ja sonst meine Meisterwerke nicht richtig.“ Wir neckten uns, aber in jedem Kommentar schwang der Respekt für die Arbeit des anderen mit. Sie, die den Look kreiert und lebt; ich, der versucht, ihn einzufangen. Das Latex quietschte leise bei jeder ihrer Bewegungen, ein vertrautes Geräusch, das für uns untrennbar mit Kreativität verbunden ist.
Der Reiz der Andeutung
Der Reiz dieses Shootings lag nicht nur im Material, sondern in Amys Fähigkeit, es zum Leben zu erwecken. Jede Pose war durchdacht, jede Geste sprach Bände, ohne je explizit zu werden. Die roten Gläser der Sonnenbrille waren ein kleiner Bruch in der Strenge des Latex, ein Augenzwinkern in Richtung des Betrachters.

Ich spielte mit dem Winkel der Kamera, wollte die dynamische Schnittführung des Onepiece noch mehr betonen. Dieses Design war nicht dafür gemacht, still zu stehen. Es wollte Bewegung, wollte zeigen, wie es sich dem Körper anpasst, wie es jede Kurve feiert und gleichzeitig schützt. Amy ist als Model in Latex so erfahren, dass sie genau weiß, wie das Material reagiert, wie Licht darauf fällt und welche Pose die größte Wirkung erzielt. Es ist eine Zusammenarbeit, die auf jahrelanger Erfahrung basiert.
Das Latex lebt
Nach einer Weile, als die anfängliche Energie des Shootings etwas weicher wurde, gingen wir zu intimeren, nachdenklicheren Posen über. Amy spielte mit den Trägern des Anzugs, spürte das Material, das sie selbst entworfen hatte.

„Du weißt, Micha“, begann sie leise, „dieses Gefühl, wenn du etwas entworfen hast und es dann am Körper siehst… das ist unbeschreiblich.“ Ich nickte. Es ist genau dieses Gefühl, das wir auch bei shi-vas suchen. Die Transformation einer Idee, einer Vision, in ein reales, greifbares Bild. Das schwarze Latex glänzte, als wäre es lebendig, und reflektierte die letzten Strahlen des Tageslichts. Es war nicht nur ein Kleidungsstück; es war ein Statement. Ein Statement von Sinnlichkeit, Stärke und Selbstbewusstsein.
Zum Ende des Shootings bat ich Amy, sich an den Beckenrand zu setzen, die Beine noch im Wasser. Das Licht wurde weicher, fast schon melancholisch, und passte perfekt zu einem ruhigeren Abschluss.

Wenn Leidenschaft Bilder schafft
Ich packte langsam mein Equipment zusammen. Die Bilder auf dem Display meiner Kamera sprachen Bände. Sie erzählten die Geschichte einer Designerin, eines Models und eines Fotografen, die ihre gemeinsame Leidenschaft für Latex in Bilder verwandelt haben. Es war nicht nur ein Shooting; es war eine Feier der Ästhetik, des Materials und der Freundschaft.
Wir machen shi-vas nicht für den kommerziellen Erfolg. Wir machen es für diese Momente, in denen sich die Visionen kreuzen, in denen ein Blick, eine Geste, eine Reflexion alles sagt. Amy mit ihrem Onepiece von Miss Grey Latex Fashion am Pool – das war ein solcher Moment. Ein Moment voller Knistern, Humor und unvergleichlicher Eleganz, der zeigt, dass Erotik im Kopf entsteht und in der perfekten Inszenierung ihren Ausdruck findet.
Als wir den Poolbereich verließen, lag nur noch der Geruch von Chlor und ein Hauch von Latexpflegemittel in der Luft. Ein Duft, der für uns mittlerweile untrennbar mit Kreativität und Freundschaft verbunden ist.
Manche Bilder funktionieren,
weil Material und Körper dieselbe Sprache sprechen.
Diese gehörten dazu.
Die Aufnahmen zeigten Amy Grey am Pool, in einem Latex-Onepiece aus ihrer eigenen Linie. Das Material lag glatt an, spiegelte das Licht des Wassers und zeichnete jede Bewegung klar nach. Nichts war zufällig. Der Schnitt, das Latex, der Ort – alles griff ineinander.
Amy bewegt sich in Latex mit einer Selbstverständlichkeit, die man nicht inszenieren kann. Das Onepiece wirkt nicht wie Kleidung, sondern wie eine zweite Haut. Am Pool bekommt das eine besondere Ruhe. Wasser, Licht und Material verstärken sich gegenseitig, ohne sich in den Vordergrund zu drängen.
Solche Sets leben vom Zusammenspiel.
Der Körper trägt das Outfit,
das Outfit formt den Blick auf den Körper.
Amy weiß genau, wie ihre Designs wirken, und sie nutzt das präzise. Keine großen Gesten, keine Überzeichnung. Ein Schritt, ein kurzer Halt, dann wieder Ruhe.
Gerade diese Zurückhaltung macht die Bilder stark.
Latex braucht hier keine Erklärung. Es liegt an, arbeitet mit Licht und Bewegung und lässt dem Körper Raum. Amy und das Onepiece funktionieren nicht getrennt voneinander – sie präsentieren sich gegenseitig.
Was hat dich zuerst festgehalten?
Der Schnitt, das Material oder dieses ruhige Zusammenspiel am Pool?
Schreib es gern in die Kommentare.
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Euer
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