Hinweis: Dieser Inhalt enthält stilisierte erotische Inhalte und richtet sich an Erwachsene (18+).
Das Studio war bereits warmgelaufen. Wir hatten gerade den ersten Teil des Shootings hinter uns, in dem unser Gastmodel Finnja noch ohne Maske, fast schon unschuldig wirkend, mit dem Material experimentiert hatte. Doch ich wusste, da war noch mehr. Finnja ist niemand, der nur an der Oberfläche kratzt. Wenn sie sich auf etwas einlässt, dann mit Haut und Haaren – und in diesem Fall mit einer ordentlichen Portion Silikonöl.
Ich kenne Finnja nun schon eine ganze Weile. Wir teilen diesen speziellen Humor, der entsteht, wenn man stundenlang versucht, störrisches Material in die richtige Position zu rücken, während man selbst Gefahr läuft, auf dem eigenen Equipment auszurutschen. „Micha, wenn ich in diesem Ding stecken bleibe, musst du mich rausschneiden“, hatte sie vorhin noch gelacht. Ich entgegnete nur trocken, dass ich für solche Notfälle immer eine stumpfe Schere und viel Geduld dabei habe.

Dann kam der Moment, in dem sie die Maske von Feitico – Latex masks made in Berlin überzog. Es ist faszinierend, wie sich die Energie im Raum schlagartig verändert, sobald das Gesicht unter Latex verschwindet. Die Mimik wird reduziert auf das, was die Augenöffnungen und die Lippenaussparung preisgeben. Finnja verwandelte sich vor meinen Augen. Das zögerliche Lächeln wich einer kontrollierten, lasziven Aura. Sie genoss es sichtlich, dass das semi-transparente Material des Kleides bei jedem Atemzug mehr von ihrem nackten Körper verriet, als es eigentlich verhüllen sollte.

Ich justierte die Blitze. Das braune Latex ist tückisch, aber wunderschön. Es schluckt das Licht nicht einfach, es lässt es durchscheinen, bricht es an den Kurven ihres Körpers und gibt den Blick auf die zarte Haut darunter frei. Je nachdem, wie ich die Softbox positionierte, blitzten ihre Brustwarzen unter dem Material hervor oder verschwanden wieder im Schatten der schwarzen Applikationen. Finnja flirtete jetzt direkt mit dem Objektiv. Aber sie flirtete nicht mit mir – sie flirtete mit euch, mit jedem, der diese Bilder später betrachten würde.
Ich beobachtete durch den Sucher, wie sie immer tiefer in dieses Masken-Thema abrutschte. Ihre Bewegungen wurden langsamer, bewusster, fast so, als würde sie die Reibung des Materials auf ihrer Haut bei jeder Drehung auskosten wollen. Die erotische Linie ihres Körpers trat durch das semi-transparente Material immer deutlicher hervor, je mehr sie die Kontrolle an das Gefühl des Gummis abgab. Sie wusste haargenau, wie sie auf Männer wirkt, und sie setzte dieses Wissen als reine Provokation ein.

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Selbst in den Momenten, in denen sie den Blick senkte, blieb diese aufgeladene Atmosphäre bestehen. Es war, als hätte sie einen Schalter umgelegt. Die Details der Maske verschmolzen mit der erotischen Ausstrahlung, die sie verströmte. Sie genoss dieses Spiel der Macht, das ihr die Maske verlieh. Jede kleine Geste wurde zur Einladung.

Ich habe Finnja selten so präsent erlebt. Normalerweise kabbeln wir uns zwischendurch, aber hier herrschte eine fast schon andächtige Stille, die nur vom Klicken des Auslösers unterbrochen wurde. Sie stand einfach da, atmete den Geruch des Gummis ein und ließ die Wirkung des Outfits für sich sprechen. Als sie die Hände in die Taille stemmte, wirkte sie wie eine dunkle Statue, die genau weiß, dass sie gerade das Zentrum des Universums ist.

Wir spielten dann noch ein wenig mit der Silhouette. Ich wollte sehen, wie das Licht die Flanke ihres Körpers entlangläuft, wenn sie sich leicht eindreht. Das braune Latex hat diese wunderbare Eigenschaft, in den Lichtern fast golden zu schimmern, während es in den Schatten tief und geheimnisvoll bleibt. Finnja bewegte sich instinktiv richtig, ließ das Haar über die Schulter fallen und betonte die Kurven, die unter dem transparenten Material so herrlich provokant hervorblitzten.

Den Abschluss bildete eine Aufnahme, die für mich das gesamte Shooting zusammenfasst: Die perfekte Balance zwischen Verhüllung und Offenbarung. Finnja im Profil, die Linien ihres Körpers wie in flüssige Schokolade gegossen. Es ist dieser Moment der totalen Harmonie zwischen Model, Material und Licht, für den wir uns die ganze Mühe mit dem Equipment und der Vorbereitung eigentlich machen.
Die Reflexionen auf dem Material wurden immer komplexer, je feuchter das Latex durch die Wärme ihres Körpers und das Öl wurde. Es ist ein lebendiger Prozess. Finnja war nun vollends in ihrem „Gefängnis“ angekommen – und sie wollte gar nicht mehr hinaus. Sie provozierte bis zum letzten Schuss, flirtete mit der Linse, bis die Luft im Studio förmlich brannte.

Wir packten langsam zusammen. Das Ausziehen ist immer der unglamouröse Teil – viel Rutschen, viel Lachen und die obligatorische Suche nach einem Handtuch. Finnja strahlte. „Nächstes Mal mit noch mehr Masken, Micha?“ fragte sie beim Gehen. Ich lächelte nur und wusste, dass wir noch lange nicht am Ende unserer gemeinsamen Entdeckungsreise durch die Welt des Latex angekommen sind.
Es bleibt das Gefühl einer intensiven Begegnung. Ein Spiel mit Identität und Sichtbarkeit, das uns beide noch eine Weile beschäftigen wird. Die Bilder sprechen für sich – sie sind ein Dokument dieser hitzigen, glänzenden Stunden, in denen aus einem Model und einem Fotografen zwei Komplizen in einer Welt aus Gummi wurden.
Manche Bilder gehen nicht weiter,
sie gehen näher.
Diese gehören dazu.
Die Aufnahmen zeigten Finnja in semi-transparentem Latex mit einer den Kopf umschließenden Latex-Maske. Augen und Mund blieben frei. Der Rest schimmerte. Latex lag eng an, zeichnete Linien nach, ließ Nähe sichtbar werden. Nicht nackt, weil alles berührt ist. Und doch spürbar offen, weil nichts wirklich verdeckt. Finnja blieb präsent und hielt diesen Zustand.
Nichts wurde relativiert.
Und genau das erhöhte die Spannung.
Die Maske nahm Ablenkung, verstärkte Fokus. Der Blick blieb hängen, der Mund zog Aufmerksamkeit an. Jede Bewegung arbeitete für das Material, jede Pause verdichtete Nähe. Finnja wusste, wie stark diese Reduktion wirkt, und nutzte sie.
Solche Serien funktionieren über Konsequenz.
Über das bewusste Bleiben im Dazwischen. Finnja ließ Transparenz wirken, ohne sie aufzulösen. Erotik entsteht hier aus Kontrolle, aus Ruhe und aus dem Wissen um die eigene Wirkung.
Latexfetish zeigt sich hier kompromisslos.
Transparenz als Aussage. Enge als Verstärker. Die Maske ist Teil der Idee, nicht Beiwerk. Auf Finnja wirkt das klar erotisch, souverän und gewollt.
Was hat dich festgehalten?
Die Transparenz, der maskierte Ausdruck oder diese dichte Nähe?
Schreib es gern in die Kommentare.
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Was shi-vas ausmacht, wie wir arbeiten und warum wir Bilder lieber wirken lassen als erklären, erfährst du auf unserer Über-uns-Seite.
Euer
Micha 📷
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