Hinweis: Dieser Inhalt enthält stilisierte erotische Inhalte und richtet sich an Erwachsene (18+).
Es gibt Nächte, da blättere ich nicht einfach nur durch alte Festplatten. Es gibt Nächte, da springt mich die geballte Energie vergangener Sessions förmlich an, reißt mich aus dem Hier und Jetzt und katapultiert mich zurück in die schwüle Luft des Studios. Heute ist so eine Nacht. Der Auslöser? Ein Ordner mit dem schlichten Namen „Plastinat“. Wer die Szene kennt, der spürt bei diesem Namen ein sofortiges Kribbeln. Plastinat war nicht einfach ein Model. Sie war ein Ereignis. Eine Naturgewalt in Gummi. Dass sie sich vor einigen Jahren zurückgezogen hat, ist ein herber Verlust für die Fetish-Welt, macht aber diese Aufnahmen zu echten Reliquien einer verdammt heißen Zeit.
Plastinat und ich, das war eine besondere Verbindung. Privat eine tiefe, fast familiäre Freundschaft, in der ich oft den beschützenden Part einnahm. Aber sobald die Studiotür ins Schloss fiel und der Geruch von Latexpflegemittel die Luft erfüllte, wandelte sich alles. Sie lebte ihren Fetisch mit jeder Pore. BDSM und Latex waren für sie kein modisches Statement, sondern eine Notwendigkeit, ein innerer Antrieb. Wenn sie vor die Kamera trat, dann nicht, um „hübsch“ auszusehen, sondern um ihre dominante oder devote Ader bis zum Äußersten auszuleben. Die Erotik war bei ihr nie gespielt, sie war immer der treibende Motor.

Reden wir über dieses Outfit. Diese Farbkombination war eine sexuelle Kampfansage. Ein tiefes, glänzendes Lila beim Latex, das wie eine zweite Haut auf ihrem sportlich definierten Körper klebte. Der Minirock war obszön kurz, der Taillengürtel zog sie so eng, dass ihre ohnehin schon schmale Mitte fast unwirklich wirkte, der Latex-Kragen ein besonderes Accessoires. Und dann dieser Kontrast: Ein BH aus neongelber Spitze. Zwar blickdicht und fest gepolstert, aber genau das machte den Reiz aus. Dieser grelle Stoff bändigte ihre schweren, festen Brüste kaum, er servierte sie regelrecht. Die Art, wie die prallen Rundungen oben aus den Cups hervorquollen und das Dekolleté formten, war pure Folter für den Betrachter. Es war der maximale Reiz der perfekten Form, der lauter schrie als jede Nacktheit.
„Das ist kein Outfit für graue Mäuse. Das ist eine visuelle Kriegserklärung an die Netzhaut – und ich liebe jeden Pixel davon.“
Plastinat hatte diesen Körper, der für Latex geschaffen schien. Kein Gramm Fett, nur definierte Muskeln und weibliche Kurven an den genau richtigen Stellen. Wenn sie sich bewegte, spannte sich das Material, warf Lichtreflexe über ihre Oberschenkel und ihren Po. Die Hitze im Studio stieg mit jeder Minute, und ein feiner Schweißfilm legte sich auf ihre Haut, ließ das Dekolleté oberhalb des BHs verführerisch schimmern. Man konnte die Spannung im Raum fast greifen, diese Mischung aus Konzentration, körperlicher Anstrengung und knisternder sexueller Energie, die von ihr ausging.

Ich entschied mich bewusst für den klinisch weißen Hintergrund. Nichts sollte von dieser visuellen Wucht ablenken. Das grelle Licht ließ das Lila fast feucht wirken und betonte jede Kontur ihres Körpers, jede Anspannung ihrer Muskeln unter der glatten Oberfläche. Während ich fotografierte, kämpfte ich nicht nur mit den technischen Einstellungen, sondern auch mit der puren Präsenz, die sie ausstrahlte. Als Fotograf musst du professionell bleiben, den Fokus halten, aber bei Plastinat war das Schwerstarbeit.
Ihr Spiel mit den Rollen war meisterhaft. In einem Moment stand da die unnahbare Domina, die dich mit einem eisigen Blick taxierte, als wärst du Dreck unter ihren mörderisch hohen Absätzen. Im nächsten Augenblick brach diese Härte. Sie beugte sich vor, bot einen atemberaubend tiefen Einblick in ihr Dekolleté, die Brüste schwer und fordernd im gelben Stoff. Ihr Blick wurde weich, fast unterwürfig, eine stumme Einladung, die Grenzen auszutesten. Dieses Wechselbad der Gefühle, dieses Oszillieren zwischen „Knie nieder“ und „Nimm mich“, war ihre größte Stärke.

Doch es waren nicht nur die großen Gesten. Zwischendurch gab es diese Momente des Innehaltens, die weniger aggressiv, aber dafür umso sinnlicher waren. Wenn sie die Hand an den Hals legte, fast spielerisch den schweren Latexkragen berührte, hatte das eine ganz eigene Magie. Der Blick leicht gesenkt, die Finger auf der nackten Haut des Dekolletés – ein kurzer Augenblick des Durchatmens, bevor die nächste Welle der Intensität über uns schwappte. In solchen Sekunden wirkte das Neongelb nicht schrill, sondern fast wie ein Rahmen für ihre Weiblichkeit.

Wenn sie sich umdrehte, offenbarte sich die ganze Skulptur ihres Körpers. Der Latexrock war so gnadenlos eng, dass er jede Rundung ihres knackigen Hinterns perfekt nachzeichnete und anhob. Der Glanz auf den Pobacken war hypnotisierend. Sie wusste genau, wie sie die Hüfte kippen musste, um diese Kurve maximal zu betonen. Ein Blick über die Schulter, ein leichtes Hohlkreuz – und die sexuelle Provokation war perfekt. Es war ein ständiges Spiel mit Nähe und Distanz, mit Verhüllung und angedeuteter Entblößung.
Schließlich ging es auf den Boden. Die Posen wurden animalischer, direkter. Wenn Plastinat breitbeinig kniete, rutschte der eh schon winzige Rock gefährlich hoch, das Latex spannte sich über den Schritt und ließ erahnen, was sich darunter verbarg. Sie stützte die Hände in die Seiten, die Ellbogen nach außen, die Brust herausgedrückt – eine Pose voller Selbstbewusstsein und körperlicher Arroganz. Der Schweiß auf ihrer Haut mischte sich mit dem Geruch des Gummis zu einer Duftnote, die man nie vergisst, wenn man sie einmal erlebt hat.

Aber Plastinat wäre nicht Plastinat, wenn sie nicht immer wieder zur absoluten Körperbeherrschung zurückkehren würde. Kurz darauf wechselte sie die Pose: Kniend, die Hände fest in die Taille gestemmt, präsentierte sie mir die perfekte Sanduhr. Hier sieht man erst richtig, wie brutal der Gürtel sitzt, wie er die Taille formt und die Hüfte betont. Ihre Ellbogen zeigten kampflustig nach außen, der Brustkorb war gehoben – eine Pose wie eine Statue, unerschütterlich und verdammt sexy. Sie nahm Raum ein, sie dominierte das Bild allein durch ihre Präsenz.

Ich lag oft auf dem Bauch, die Kamera knapp über dem Boden, um diese Perspektiven einzufangen. Mein Rücken protestierte, aber der Blick durch den Sucher entschädigte für alles. Plastinat war in ihrem Element, sie brauchte kaum Anweisungen. Man könnte meinen, nach solchen Posen ist die Luft raus, aber Plastinat lief gerade erst warm. Es gab diesen Moment der Stille im Studio, nur das Surren der Blitzanlage war zu hören, als sie sich in Position brachte, um mir ihre Schokoladenseite im Profil zu zeigen. Diese Aufnahme gehört zu meinen absoluten Favoriten, weil sie die Anatomie des Fetischs so gnadenlos offenlegt.

„Breitbeinig, geerdet, unerschütterlich. Sie bildet in dieser Pose ein perfektes Dreieck aus Spannung, Kraft und verdammt viel Sexappeal. Da wackelt nichts.“
Schau dir diese Linie an. Vom Nacken über das durchgedrückte Kreuz bis zum runden Po – eine einzige, fließende Bewegung. Der Kragen rahmt ihr Gesicht wie eine exotische Blüte, während der Gürtel ihre Taille auf ein Maß zusammenschnürt, das physiologisch eigentlich unmöglich sein sollte. Ihre Hand ruht fast beiläufig auf dieser künstlichen Wespentaille, als wollte sie sagen: „Seht her, ich bin Kunst.“ Der neongelbe BH wirkt im Profil noch aggressiver, er schiebt ihre Brust so weit nach oben, dass sie fast aus der Spitzen-Schale zu fallen droht. Es ist dieser Moment kurz vor dem „Ups“, der den Reiz ausmacht.
Gegen Ende dieses Sets ließ sie sich auf den Boden gleiten. Eine sitzende Pose wirkt oft entspannter, aber bei Plastinat war „Entspannung“ ein Fremdwort, solange die Kamera auf sie gerichtet war. Sie stützte sich nach hinten ab, öffnete den Oberkörper und präsentierte sich uns auf dem Silbertablett.

Selbst im Sitzen verlor das Latex nichts von seiner Spannung. Im Gegenteil: Durch die angewinkelten Beine spannte sich der glänzende Stoff so straff über ihre Oberschenkel und den Schritt, dass jede Falte eine Geschichte von Druck und Zugkraft erzählte. Sie lehnte sich zurück, die Brust stolz dem Licht entgegenstreckend, die Brustwarzen zeichneten sich hart unter dem gelben Stoff ab. Ihr Blick bohrte sich direkt in meine Linse – eine Mischung aus Erschöpfung und reinem sexuellen Selbstbewusstsein. Sie wusste, dass sie gut aussieht. Sie wusste, dass wir alle starren. Und sie genoss jede Sekunde davon.
„Es ist nicht nur Gummi und Spitze. Es ist Architektur. Wie sie ihren Körper aufbaut, Spannung hält und Linien formt – das ist Statik in ihrer erotischsten Form.“
Aber wisst ihr was? Während ich hier so durch den Ordner scrolle, wird mir klar: Wir sind noch lange nicht fertig. Plastinat hatte zwar ihren halben Kleiderschrank dabei, aber wir konnten uns von dieser speziellen Kombination einfach nicht lösen. Lila Latex und neongelbe Spitze – das hat uns an diesem Tag so gefesselt, dass wir einfach draufgehalten haben, bis die Speicherkarten glühten. Deshalb mache ich hier einen Schnitt, aber keine Sorge: Im zweiten Teil gibt es noch mehr von genau diesem Outfit. Wir haben diesen Look bis zum letzten Winkel ausgereizt, und glaubt mir – die Perspektiven, die noch kommen, wollt ihr nicht verpassen.
Manche Bildsprachen entstehen nicht aus Posen,
sondern aus Material.
Diese gehörten dazu.
Die Serie mit Plastinat konzentrierte sich konsequent auf Latexfashion. Das Material stand im Mittelpunkt. Glanz, Spannung, Oberfläche. Latex lag eng an, formte Linien, reagierte auf Licht und machte jede kleine Bewegung sichtbar. Plastinat trägt diese Ästhetik selbstverständlich. Nichts wirkt aufgesetzt, nichts erklärt sich selbst.
Latex funktioniert hier über Präsenz.
Über Oberfläche und Körper im direkten Zusammenspiel. Plastinat bleibt ruhig, kontrolliert, lässt dem Material Raum. Der Blick folgt nicht der Aktion, sondern der Wirkung. Genau das macht die Bilder so geschlossen.
Solche Sets leben von Klarheit.
Latexfashion wird nicht dekorativ eingesetzt, sondern präzise. Der Körper gibt Struktur, das Material verstärkt sie. Plastinat versteht dieses Zusammenspiel und hält es konsequent. Kein Überschuss, keine Ablenkung.
Gerade diese Reduktion macht den Fetish greifbar.
Nicht laut, nicht erklärend. Latex wirkt, weil es wirken darf. Plastinat bleibt präsent, ohne sich in den Vordergrund zu schieben. Das Material übernimmt – und wird getragen.
Was hat dich zuerst festgehalten?
Die Oberfläche, der Glanz oder diese konzentrierte Ruhe im Bild?
Schreib es gern in die Kommentare.
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