„Wer behauptet, man könne in Latex nicht tiefgründig sein, hat uns zwei noch nicht in diesen roten Jacken gesehen – wir sind der lebende Beweis dafür, dass man verdammt schlau aussehen kann, während man anderen den Verstand raubt.“
Manche Dinge im Leben sind einfach zeitlos. Guter Wein, scharfer Sarkasmus und – natürlich – Frauen in Latex. Aber ich rede hier nicht von irgendeinem halbherzigen Faschingsfummel. Ich rede von dem Stoff, der sich wie eine zweite Haut anfühlt, der jede Kurve betont und der dafür sorgt, dass man beim Atmen ein Geräusch macht, das andere Leute nervös werden lässt. Wenn dann auch noch zwei Powerfrauen aufeinandertreffen, die genau wissen, wie man dieses Material bändigt, wird es legendär.
Vor kurzem habe ich mich wieder mit der fabelhaften Amy Grey zusammengetan. Wer Amy kennt, weiß, dass sie nicht nur eine Erscheinung ist, sondern dass uns eine langjährige, tiefe Freundschaft verbindet. Wir haben schon so einiges zusammen erlebt – vor und neben der Kamera. Wenn wir beide vor der Linse stehen, brauchen wir keine großen Regieanweisungen. Ein Blick reicht, eine kleine Provokation, ein kurzes Lachen, und die Chemie stimmt. Es ist diese Art von Vertrautheit, bei der man genau weiß, wie die andere im Licht wirkt und wie man sich gegenseitig den Raum gibt, um maximal zu glänzen.

Dass wir bei diesem Shooting Outfits von Miss Grey Latex Fashion getragen haben, verleiht der ganzen Sache einen fast schon nostalgischen Glanz. Es ist wirklich jammerschade, dass Amy als Model & Designerin und ihr Label Miss Grey Katex Fashion nicht mehr aktiv sind. Jedes Mal, wenn ich in eines ihrer Stücke schlüpfe, merke ich wieder, mit wie viel Liebe zum Detail und Verständnis für den weiblichen Körper sie gearbeitet hat. Diese roten Bikerjacken aus Latex sind einfach Kunstwerke. Sie haben diesen toughen Look, diesen „Leg dich nicht mit mir an“-Vibe, und sind gleichzeitig so verdammt sexy, dass man automatisch das Kinn ein Stück höher nimmt.
Man sagt ja oft, dass Kleidung Leute macht. Im Fall von Latex würde ich sagen: Latex entlarvt den Charakter. Man kann sich darin nicht verstecken. Jede Bewegung wird betont, jede Silhouette scharf gezeichnet. Entweder du trägst das Material, oder das Material trägt dich. Und Amy und ich? Wir besitzen es. Wir haben uns für diesen Shoot in den klassischen Kontrast aus leuchtendem Rot und tiefem Schwarz geworfen. Rot ist die Farbe der Aggression, der Liebe und der Gefahr – alles Attribute, mit denen ich mich hervorragend identifizieren kann, besonders wenn ich einen guten Tag habe.

Unsere Freundschaft ist über die Jahre gewachsen. Es ist selten in dieser Branche, jemanden zu finden, der genauso tickt wie man selbst. Amy hat diesen trockenen Humor, den ich so liebe. Während andere sich vielleicht Sorgen um ihr Make-up machen, witzeln wir darüber, wie viel Silikonöl man eigentlich braucht, um in diese Hosen zu kommen, ohne ein mittleres Workout zu absolvieren. Es ist diese Mischung aus Professionalität und purer Lebensfreude, die unsere Zusammenarbeit so besonders macht.
Wenn wir zusammen shooten, entsteht oft dieses unterschwellige Kopfkino. Wir müssen uns nicht ausziehen, um erotisch zu wirken. Die Spannung liegt in der Interaktion. Ein leichter Druck an der Schulter, ein Rücken-an-Rücken-Stehen – das sind Momente, die mehr aussagen als jede explizite Pose. Es geht um die Ausstrahlung von zwei Frauen, die sich in ihrer Haut (und in ihrem Latex) absolut wohlfühlen. Wir brauchen keine Bestätigung von außen, wir wissen selbst, dass wir verdammt gut aussehen. Und genau diese Arroganz – nennen wir es lieber gesundes Selbstbewusstsein – macht die Bilder so stark.

Oft werde ich gefragt, warum ich Latex so liebe. Die Antwort ist simpel: Es ist ehrlich. Es gibt keine Falten, die etwas kaschieren, keinen weiten Stoff, der schmeichelt. Es ist pure Präsenz. Wenn ich in ein solches Outfit schlüpfe, entsteht ein Look, der für mich volle Freiheit bedeutet. Es ist mein Panzer und meine Bühne zugleich. Wenn ich dann noch eine Partnerin wie Amy an meiner Seite habe, die diesen Lifestyle genauso verkörpert, dann fühlt sich das Ganze nicht wie Arbeit an, sondern wie ein Statement.
Die roten Jacken von Miss Grey sind für mich kleine Relikte einer Ära, in der Latexmode noch Ecken und Kanten hatte. Sie sind nicht einfach nur glänzend, sie haben Struktur, Reißverschlüsse, Gürtel – Details, die den harten Look unterstreichen. Es ist traurig, dass keine neuen Kollektionen mehr folgen werden, aber das macht die Stücke, die wir besitzen, nur noch wertvoller. Es sind Sammlerstücke für Kenner, genau wie wir es sind.

Während des Shoots gab es so viele Momente, in denen wir einfach lachen mussten. Sarkasmus ist unser ständiger Begleiter. „Glaubst du, das Licht betont die Silhouette genug, oder soll ich mich noch ein bisschen mehr verbiegen, bis es im Kreuz knackt?“, solche Sätze fallen da ständig. Wir nehmen uns nicht zu ernst, auch wenn das Ergebnis auf den Fotos extrem ernsthaft und sexy aussieht. Das ist das Geheimnis: Die Leichtigkeit hinter der Perfektion. Wer immer nur verbissen versucht, sexy zu sein, wirkt meistens eher bemüht. Wer aber Spaß an der Provokation hat, strahlt das auch aus.
Es ist diese Dynamik zwischen uns, die ich so schätze. Amy mit ihrem zeitlosen, markanten Look und ich mit meinen blauen Akzenten und dieser Vorliebe für alles, was ein bisschen „drüber“ ist. Zusammen ergeben wir ein Bild, das nicht so leicht zu vergessen ist. Wir sind die „Latexgirls“, aber mit Tiefe. Wir sind Freundinnen, die sich gegenseitig feiern und die wissen, dass eine starke Frau an der Seite einer anderen keine Konkurrenz ist, sondern eine Ergänzung.

Am Ende des Tages, wenn wir uns aus dem Latex geschält haben (was, wie jeder weiß, der weniger glamouröse Teil der Geschichte ist), bleibt dieses Gefühl von Stolz. Stolz auf die Bilder, Stolz auf die Freundschaft und Stolz darauf, dass wir unseren Weg gehen, ohne uns zu verbiegen. Miss Grey Latex Fashion mag als Label Geschichte sein, aber die Attitüde, die diese Kleidung vermittelt, tragen wir weiter.
Ich hoffe, diese kleine Reise in unsere Welt hat dir gefallen. Vielleicht hast du jetzt auch Lust bekommen, dich ein bisschen mehr in Schale zu werfen – oder zumindest ein bisschen mehr zu wagen. Das Leben ist zu kurz für langweilige Klamotten und noch langweiligere Menschen. Bleib glänzend, bleib frech und vor allem: Bleib dir selbst treu.
Na gut. Probeblock: Coco · Photo · Latexfashion · Studio · mit Amy Grey.
Körpernah, stilvoll, klare Studio-Atmosphäre. Ich-Formnicht explizitalle Links inkl. Fanshooting.
Manche Sets funktionieren,
weil zwei Looks sich gegenseitig tragen.
Genau das passiert hier.
Ich stehe im Studio in Latexfashion – zusammen mit Amy Grey. Zwei unterschiedliche Handschriften, ein gemeinsamer Raum. Das Licht ist klar, das Material glänzt ruhig, jede Bewegung sitzt. Latex arbeitet hier präzise: Linien werden schärfer, Kontraste deutlicher. Und genau darin liegt die Spannung.
Nichts ist zufällig.
Aber nichts drängt sich vor.
Amy bringt ihre eigene Präsenz mit, ihre Designs, ihre Ruhe. Ich halte dagegen, setze Akzente, bleibe klar. Zusammen entsteht ein Bild, das mehr ist als die Summe der Teile. Latex im Studio braucht keine Ablenkung – nur Genauigkeit.
Fashion zeigt sich hier im Zusammenspiel.
Zwei Körper, zwei Looks, ein Rhythmus. Wir bewegen uns wenig, lassen Pausen zu, geben dem Material Zeit. Das Studio hält alles zusammen. Der Blick findet Halt, ohne sich festzufahren.
Ich mag diese Konstellation,
weil sie trägt.
Latexfashion funktioniert hier über Nähe, Klarheit und dieses stille Einverständnis im Raum. Amy und ich lassen das stehen – ohne Erklärung.
Was ist dir zuerst aufgefallen?
Das Material, das Zusammenspiel oder diese ruhige Studio-Spannung?
Schreib es mir gern in die Kommentare.
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Was shi-vas ausmacht, wie wir arbeiten und warum wir Bilder lieber wirken lassen als erklären, erfährst du auf unserer Über-uns-Seite.
Eure
Coco 💋
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