Realise Poolslider: Badeanzug oder Waffe?

Hinweis: Dieser Inhalt enthält stilisierte erotische Inhalte und richtet sich an Erwachsene (18+).

Goldfinger? Vergiss ihn. Wenn ich diesen Raum betrete, dann gibt es nur noch eine Edelmetall-Referenz, die zählt: Mich. Wir müssen dringend über die japanische Marke „Realise“ sprechen. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was die Designer in Tokio frühstücken, aber es muss eine wilde Mischung aus Genialität, Wahnsinn und einer ordentlichen Prise Perversion sein. Sie nennen dieses glänzende Stück Stoff, das ich hier trage, allen Ernstes „Poolslider“. Ein Badeanzug. Klingt harmlos, oder? Aber schauen wir der Realität ins Auge: Wenn ich damit im städtischen Hallenbad auflaufe, zwischen all den Senioren und den schreienden Kindern, würde der Bademeister wahrscheinlich augenblicklich in seine Trillerpfeife beißen und sie verschlucken.

Aber das heißt nicht, dass dieses Goldstück trocken bleiben muss. Oh nein. Ich sehe mich schon im Sommer, an einem abgelegenen Strandabschnitt am Baggersee oder – noch besser – auf einer dieser privaten Pool-Partys, wo die Moral an der Garderobe abgegeben wird. Da gehört dieses Teil hin. Stell dir vor, wie das Wasser von diesem gummierten Stoff abperlt, wie die Tropfen über das Gold laufen… Aber bleiben wir im Hier und Jetzt. Das Material ist nämlich der eigentliche Skandal. Es ist dieser berüchtigte „Rubberized“-Stoff. Für den Laien sieht es aus wie Latex, für den Kenner fühlt es sich auch fast so an. Es ist wie flüssiges Gold, das man direkt auf meine Haut gegossen hat und das nun langsam trocknet und mich dabei gnadenlos umschließt.

Querformatige Nahaufnahme von Coco, die beide Hände hinter ihren Kopf legt und direkt in die Kamera blickt. Sie trägt einen goldenen Badeanzug, hat blaue Haare und Lippenpiercings.
„Wenn ich dich so ansehe, hast du schon längst vergessen, dass das hier eigentlich Werbung für einen Badeanzug sein soll, oder?“

Hast du diesen Blick gesehen? Das ist der „Ich weiß genau, was du denkst“-Blick. Und ich genieße ihn. Dieser Anzug macht etwas mit mir. Sobald ich hineingeschlüpft bin – was übrigens eine sportliche Leistung für sich ist, die eigentlich eine Medaille verdient hätte –, schaltet mein Kopf um. Ich bin nicht mehr die nette Coco von nebenan (war ich das je?). Ich bin eine goldene Statue, die zum Leben erweckt wurde, um Unruhe zu stiften. Der Stoff quietscht leise bei jeder Bewegung. Ein Geräusch, das für mich wie Musik ist. Es kündigt an: Hier kommt Ärger.

Der Schnitt ist… mutig. Um es vorsichtig auszudrücken. Er ist so hoch ausgeschnitten, dass meine Hüftknochen nicht nur zu sehen sind, sondern quasi die Hauptrolle spielen. Meine Tattoos auf den Oberschenkeln, die sonst oft halb verdeckt sind, liegen komplett frei. Der „Music Fail“-Schriftzug, die düsteren Motive – alles wird von diesem strahlenden Gold eingerahmt wie Gemälde in einem Museum. Nur dass man in diesem Museum normalerweise nicht anfassen darf. Wobei… Regeln sind ja bekanntlich da, um zumindest ein bisschen gedehnt zu werden, genau wie dieser Stoff.

Coco steht frontal zur Kamera, Hände in den Hüften, der goldene Badeanzug ist extrem hoch ausgeschnitten, sie trägt schwarze Overknee-Stiefel.
„Breitbeinig, selbstbewusst und in Gold getaucht. So sieht Dominanz aus, wenn sie glänzt.“

Sieh dir diese Linie an. Der Anzug zieht sich im Schritt so straff, dass absolut kein Spielraum für Fantasie bleibt – oder vielleicht gerade unendlich viel davon. Es ist ein Balanceakt zwischen „noch angezogen“ und „fast schon vulgär“, und ich tanze verdammt gerne auf genau dieser Linie. Die schwarzen Overknees sind dabei mein Anker. Ohne sie würde das Outfit vielleicht wirklich so aussehen, als wäre ich auf dem Weg ins Wasser. Aber mit den Stiefeln? Mit den Stiefeln wird es zu einem Statement. Die Stiefel sagen: „Ich gehe vielleicht baden, aber erst, wenn ich hier fertig bin.“ Das schwarze Wildleder bricht den harten Glanz des Goldes und lenkt den Blick immer wieder auf meine Beine. Endlos lang, definiert und bereit, über jeden hinwegzusteigen, der mir im Weg steht.

„Ich bin nicht hier, um deinen Erwartungen zu entsprechen. Ich bin hier, um sie in goldenes Gummi zu wickeln, bis sie keine Luft mehr kriegen.“

Aber kommen wir zu den Details, die diesen „Swimsuit“ so perfide machen. Die Träger. Sie sind dünn. Verdammt dünn für die Aufgabe, die sie haben. Sie schneiden leicht ein, graben sich in meine Schultern, aber das ist ein Schmerz, den ich willkommen heiße. Er erinnert mich daran, dass ich dieses Ding trage. Und er sorgt dafür, dass obenrum alles – und ich meine wirklich alles – genau dort sitzt, wo es sitzen soll. Zumindest für den Moment.

Coco steht, greift mit beiden Händen an die Träger ihres goldenen Anzugs auf Höhe des Schlüsselbeins und zieht leicht daran.
„Diese Träger sind das Einzige, was dich vor einem Herzinfarkt bewahrt. Noch.“

Manchmal spiele ich mit dem Gedanken, sie einfach schnippen zu lassen. Oder sie langsam von der Schulter gleiten zu lassen. Du siehst es auf den Bildern, wie meine Finger damit spielen. Es ist eine Drohung. Oder ein Versprechen? Das Gold ist blickdicht, ja. Aber es ist so dünn und liegt so eng an, dass meine Nippelpiercings sich darunter abzeichnen wie kleine, erhabene Geheimnisse. Man sieht den Ring, man sieht die Kugel, man erahnt die Härte des Metalls unter dem weichen Glanz des Stoffs. Es ist, als würde ich euch den Mittelfinger zeigen, aber auf die denkbar eleganteste Art und Weise. „Guck mal“, scheine ich zu sagen, „du weißt genau, was darunter ist. Aber du kriegst es nicht. Nicht jetzt.“

Dieses Spiel mit der Verhüllung ist fast noch schärfer als die nackte Haut selbst. Fast. Aber wir kennen uns ja schon ein bisschen. Du weißt, dass ich nicht ewig verhüllt bleibe. Aber in diesem Moment genieße ich die Macht, die mir dieses Stück Gold verleiht. Es macht mich unnahbar und gleichzeitig zum ultimativen Objekt der Begierde. Ich bin wie ein teures Auto, das im Showroom steht: Gucken ja, anfassen kostet extra.

Coco steht, die rechte Hand greift in ihre blauen Haare, die linke Hand hält den Träger des Anzugs. Der Mund ist leicht geöffnet.
„Unschuldig? Ich? Der war gut. Ich überlege nur, was ich als Nächstes mit dir anstelle.“

Meine blauen Haare sind der perfekte Kontrast zu dem warmen Gold, findest du nicht auch? Kaltes Blau gegen heißes Gold. Feuer und Eis. Wobei, bei mir ist es wohl eher Feuer und noch mehr Feuer. Das Make-up ist on point, der rote Lippenstift signalisiert Gefahr. Ich mag es, wie der Anzug mich zwingt, eine Pose einzunehmen, die Präsenz zeigt. Er zwingt mich, mich aufzurichten. Meine Brust rauszustrecken. Als ob ich eine Gallionsfigur an einem Schiff wäre, das direkt in einen Sturm aus Lust segelt.

Und dann diese Spannung. Der Anzug ist so konzipiert, dass er jeden Zentimeter Haut unter Druck setzt. Wenn ich mich bewege, spannt sich der Stoff über meine Brüste, formt sie, drückt sie leicht zusammen, kreiert dieses Tal der Sünden, in das man so gerne hineinstürzen würde. Man ahnt, dass der Schnitt hinten wohl genauso gnadenlos sein muss wie vorne, aber das behalte ich vorerst für mich. Ein bisschen Geheimnis muss bleiben, sonst wird es ja langweilig.

Coco beugt sich nach vorne, Hände auf den Oberschenkeln abgestützt, tiefer Einblick ins Dekolleté, blaue Haare fallen seitlich ins Gesicht.
„Vorsicht, wenn du zu tief reinschaust, fällst du vielleicht rein. Und glaub mir, ich helfe dir nicht raus.“

Wenn ich mich vorbeuge, wird es kritisch. Für den Anzug und für deinen Blutdruck. Der Stoff hebt sich minimal ab, gewährt Einblicke, Schatten, Andeutungen. Die Schwerkraft kämpft gegen das gummierte Material, und es ist ein Kampf, den ich mit Genuss verfolge. Meine Tattoos blitzen hervor, erzählen ihre eigenen Geschichten von Schmerz und Kunst, während das Gold alles überstrahlt. Ich fühle mich in diesem Ding unglaublich stark. Nicht im Sinne von Muskelkraft, sondern im Sinne von Präsenz. Ich fülle den Raum aus, allein durch das Licht, das ich reflektiere.

Es ist lustig, wie Kleidung – oder in diesem Fall: Funktionswäsche für Exhibitionisten – das Verhalten ändern kann. In Jeans und T-Shirt bin ich… na gut, immer noch ich. Aber in diesem „Realise“-Teil? Da bin ich eine Version von mir, die keine Kompromisse kennt. Ich fordere Aufmerksamkeit ein, als wäre es mein Geburtsrecht. Und wenn ich in den Spiegel schaue – oder in die Kamera –, dann sehe ich, dass ich sie bekomme.

Coco steht in voller Größe, ein Bein leicht angewinkelt, Arme hängen locker herab, der Anzug spannt sich extrem über den Schritt.
„Beine bis zum Himmel und ein swimsuit, der keine Geheimnisse bewahren kann. Was willst du mehr?“

Schau dir den Schrittbereich an. Ich sagte ja, die Japaner haben Humor. Das ist so knapp bemessen, dass es fast schon eine anatomische Studie ist. Nichts verrutscht, alles ist wie vakuumiert. Es ist ein Gefühl von Sicherheit – ironischerweise – weil alles so fest sitzt. Nichts wackelt. Alles ist pure, straffe Form. Das gibt mir die Freiheit, mich so zu bewegen, wie ich will. Lasziv, herausfordernd, fast schon aggressiv.

Coco im Seitenprofil, eine Hand an der Hüfte, der hohe Beinausschnitt und der tiefe Armausschnitt zeigen viel Haut und Sideboob.
„Von der Seite betrachtet sieht man erst, wie wenig Stoff das eigentlich ist. Sparsamkeit kann so sexy sein.“

Und dann das Profil. Der Sideboob ist hier keine Modeerscheinung, er ist ein architektonisches Element. Der Arm-Ausschnitt geht so tief, dass man die seitliche Rundung meiner Brust perfekt sehen kann. Es ist dieser schmale Grat: Ein Zentimeter weniger Stoff, und wir wären im Bereich der öffentlichen Ärgernis. Aber genau da fühlen wir uns am wohlsten, oder? Auf der Kippe. Kurz vor dem Absturz.

„Gold ist das Metall der Könige? Falsch. Es ist das Metall derer, die es sich leisten können, gesehen zu werden.“

Coco mit der linken Hand flach auf dem Kopf, rechter Arm in die Hüfte gestemmt, selbstbewusster Blick in die Kamera.
„Ich höre gar nicht zu, was du sagst. Ich genieße nur, wie du stammelst.“

Ich liebe es, wie das Licht auf meiner Haut spielt, dort wo der Anzug endet. Der Übergang vom glatten, kühlen Gold zur warmen, weichen Haut ist elektrisierend. Jede Berührung an diesen Grenzen fühlt sich intensiviert an. Wenn ich mit meiner Hand über meine Hüfte fahre, vom Stoff auf die Haut, ist das ein Kontrast, der mir Gänsehaut verursacht. Und ich hoffe, dir auch. Zumindest im übertragenen Sinne.

Coco steht mit geschlossenen Augen, eine Hand berührt sanft den Halsbereich, genießerischer Ausdruck.
„Träum weiter. In deinen Träumen darfst du mich vielleicht anfassen. In der Realität guckst du nur.“

Manchmal schließe ich die Augen und stelle mir vor, wie es wäre, diesen Anzug nicht im Studio, sondern in einem ganz anderen Setting zu tragen. Vielleicht gefesselt? Das Material ist robust genug. Ein paar feste Seile aus Jute, die sich in das Gold drücken, die den Kontrast zwischen dem glatten Gummi und der rauen Faser hervorheben… das wäre ein Anblick. Shibari über diesem Anzug? Oder vielleicht darunter? Nein, darüber. Das Gold muss sichtbar bleiben. Es muss leiden, genau wie ich. Aber das ist eine Geschichte für einen anderen Tag. Heute geht es um den Glanz. Um die Oberfläche. Um das Blenden und Geblendet werden.

Coco steht frontal, Arme hängen locker an der Seite, leichtes Lächeln, der goldene Anzug spannt sich über ihren Körper.
„Ein bisschen Gold auf der Haut und schon fühle ich mich wie eine Göttin. Eine sehr unartige Göttin.“

Dieser „Realise“-Suit ist mehr als nur Bademode. Er ist eine Einladung. Eine Einladung, genauer hinzusehen. Eine Einladung, die Grenzen des Anstands zu hinterfragen. Und vor allem: Eine Einladung, mir dabei zuzusehen, wie ich mich darin präsentiere. Ich habe es genossen, mich in diese zweite Haut zu zwängen. Aber weißt du, was ich noch mehr genieße? Das Gefühl, wenn man etwas Enges, Einschränkendes endlich wieder ablegt. Wenn die Haut wieder atmen kann. Wenn die Nippel, die sich eben noch gegen das Gold gepresst haben, plötzlich wieder die kühle Luft spüren.

Und genau das werden wir beim nächsten Mal tun. Du glaubst doch nicht, dass ich diesen Goldpanzer den ganzen Tag anbehalte? Oh nein. So heiß er auch ist, er verdeckt meine schönsten Accessoires. Meine gepiercten Nippel wollen raus. Sie wollen spielen. Und ich denke, du willst das auch sehen. Also, halt die Luft an. Das hier war nur das Vorspiel. Im nächsten Teil dieser kleinen Serie fällt das Gold. Und dann… dann gibt es nichts mehr, was sich zwischen meinen Titten und deinen gierigen Augen befindet. Bis dahin: Polier deine Fantasie. Du wirst sie brauchen. 😈


Das ist eine Serie. Und ja, du hast richtig vermutet.
Ein Teil ist selten genug. Zu diesem Shooting gibt es weitere Beiträge mit mehr Fotos, mehr Momenten und genau den Blicken, bei denen man kurz vergisst, warum man eigentlich nur „mal eben“ hier war.

Komischerweise glauben das trotzdem erstaunlich viele. „Nur kurz reinschauen.“
Spoiler: Hat noch nie zuverlässig funktioniert. Die anderen Teile sind schon bereit.

Diese Übersicht zeigt die frei sichtbaren Teile der Serie. Es könnte sein, dass nicht alles hier auftaucht – manche Beiträge gehören möglicherweise in den Memberbereich. „Nur mal kurz“ war ohnehin nie der Plan.

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Sommer, Sonne, Swimwear – und dieses Wissen, gesehen zu werden. 💋
Genau das liebe ich an solchen Shootings.

Diese Fotos sind leicht, verspielt und trotzdem eindeutig Coco. Mich interessiert, welche Stimmung bei euch ankommt und was ihr euch für zukünftige Swimwear-Shootings noch wünscht.

Schreibt uns gern. Kommentiert. Oder zeigt uns eure eigenen Ideen – Inspiration ist immer willkommen.

Wenn ihr selbst einmal Lust habt, vor der Kamera 📷 von Micha zu stehen – offen, neugierig, mit Freude am eigenen Körper – dann meldet euch. Die Info-Seite zur Modelbewerbung zeigt euch, wie einfach der erste Schritt sein kann.

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Ich freue mich, von euch zu lesen.
Eure #shinydiva Coco 💋

PS: In den letzten 48 Stunden wurden diese Beiträge besonders oft geklickt – vielleicht entdeckt ihr dort noch mehr, das euer Kopfkino antreibt:

Coco

Über den Autor

Ich bin Coco. Tinte unter der Haut, Metall an strategisch wichtigen Stellen und eine Garderobe, die fast ausschließlich aus glänzendem Latex, knapper Swimwear und Lingerie besteht, die Waffenschein-pflichtig sein sollte. Ich bin das Gegenteil von niedlich – dafür sorge ich mit einer gesunden Portion Sarkasmus, einem direkten Mundwerk und einem ausgeprägten Faible für Situationen, in denen Fesseln das Sagen haben.

Ich stehe nicht erst seit gestern vor der Kamera. Als erfahrenes Model bewege ich mich sicher durch Foto- und Videoshootings und weiß genau, wie man Kurven und Tattoos in Szene setzt. Wer lernen will, wie man mit Seilen oder Licht umgeht, kann mich auch als Workshopmodel buchen – vorausgesetzt, man kommt mit meiner direkten Art klar. Anfragen nehme ich hier entgegen: Buchungsanfrage an Coco.

Wer nicht nur gucken, sondern auch investieren will: Ich lasse mich gerne verwöhnen. Wer mir eine Freude machen will (und das solltet ihr), findet auf meiner Amazon Wishlist genau das, was mir gefällt. Und für den täglichen Wahnsinn gibt es natürlich mein Instagram-Profil. Folgt mir, aber erwartet keine Blümchenbilder.

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