Und das herrliche Gefühl, längst beobachtet zu werden.
Diese Location ist kein Zufall.
Sie ist ein Versprechen.
Überall Glasflächen. Groß. Glatt. Teilweise verspiegelt. Genug, um mich selbst zu sehen. Zu wenig, um zu wissen, wer auf der anderen Seite steht. Und genau da beginnt es für mich. Nicht draußen. Sondern drinnen. In meinem Kopf. Und sehr schnell auch tiefer.
Hinter dem Glas liegen Büros.
Schreibtische. Bildschirme. Menschen, die angeblich arbeiten. Menschen, die zufällig ans Fenster treten könnten. Menschen, die vielleicht schon dort stehen.
Und ich stehe draußen.
In einem hautengen Latex-Swimsuit von Miss Grey Latex Fashion.
Schwarz und Weiß. Glatt. Eng. So eng, dass jede Bewegung eine Entscheidung ist.
Latex verzeiht nichts.
Latex zeigt alles, was ich zeigen will.
Und heute will ich sehr viel zeigen.
Ich knie auf der Holzbank. Langsam. Bewusst.
Der Latex spannt über meinen Hüften, zieht sich straff über meinen Körper, als wollte er mich daran erinnern, wie auffällig ich gerade bin. Meine Hände liegen auf mir, nicht suchend, sondern präsent. Ich zeige mich mir selbst. Und allen, die vielleicht zusehen.
Mein Blick geht kurz zum Glas.
Nicht direkt hinein.
Eher so, als wüsste ich genau, dass dort jemand stehen könnte.
Dieser Gedanke lässt mein Herz einen Tick schneller schlagen. Nicht aus Nervosität. Sondern aus Lust.
Die Vorstellung, dass jemand hinter dieser Scheibe kurz innehält. Vielleicht den Kaffee vergisst. Vielleicht so tut, als würde er etwas suchen, während er längst mich anschaut.
Ich genieße diesen Gedanken viel zu sehr.
Die Holzbank ist kühl unter meinen Knien. Die Umgebung ist sauber, modern, geschniegelt. Alles hier schreit nach Ordnung. Und ich bringe genau das Gegenteil hinein. Latex, Körper, Spannung.
Ich bewege mich langsam. Nicht träge. Sondern kontrolliert. Jede Bewegung ein Signal. Latex glänzt im Licht, spiegelt sich im Glas. Manchmal sehe ich mich doppelt. Manchmal verschwimmt alles.
Und dann sehe ich sie.
Die Kameras.
Ich steige auf das Podest der Bank.
Allein dieser Schritt verändert alles. Blickwinkel. Wirkung. Intensität.
Die Kameras hängen da ganz ruhig. Schwarze Kuppeln. Still. Wachsam.
Ich weiß genau, dass sie da sind. Und ja, ich stelle mir sofort vor, wie irgendwo ein Monitor steht. Vielleicht mehrere. Kleine Bilder nebeneinander. Eingänge. Flure. Und mittendrin ich.
Ich richte mich ein kleines bisschen auf. Strecke mich. Hebe das Kinn.
Wenn jemand gerade zusieht, dann bekommt er den bestmöglichen Blick.
Der Gedanke daran zieht sich warm durch meinen Körper.
Meine Beine wirken endlos in den High Heels. Die Riemen schmiegen sich um meine Haut, als wollten sie mich festhalten. Der Latex zieht mich in die Länge, betont jede Linie. Ich weiß genau, wie ich aussehe. Und ich weiß genau, wie das wirkt.
Ich stelle mir vor, wie jemand kurz näher an den Bildschirm tritt.
Vielleicht sagt er nichts. Vielleicht schaut er sich um. Vielleicht bleibt er trotzdem.
Und ich mache weiter.
Ich setze mich. Breitbeinig. Offen.
Der Latex spannt, genau dort, wo er es soll. Nichts wird kaschiert. Nichts entschärft. Meine Haltung ist klar. Mein Körper spricht für sich.
Ich lehne mich ein wenig zurück, lasse mir Zeit. Mein Blick wandert wieder zum Glas. Ein kurzer Moment. Ein fast unmerkliches Lächeln.
Ich stelle mir vor, wie jemand denkt: Das kann doch nicht ihr Ernst sein.
Und trotzdem nicht wegschaut.
Dieses Spiel macht mich wahnsinnig.
Auf die beste Art.
Ich lehne mich zurück, stütze mich ab. Das Holz ist hart unter meinen Händen, der Latex kühl auf meiner Haut. Mein Körper spannt sich leicht, nicht aus Unsicherheit, sondern aus Genuss.
Ich weiß, dass diese Pose ruhig wirkt. Und genau das ist das Gefährliche daran.
Ruhe zieht Blicke an.
Ruhe lässt Raum für Fantasie.
Die Kameras sind immer noch da.
Still. Beobachtend.
Ich frage mich, ob jemand gerade denkt, dass ich nicht weiß, dass sie da sind.
Der Gedanke bringt mich fast zum Lachen.
Ich arbeite mit ihnen.

Ich schaue direkt.
Nicht aggressiv. Nicht fordernd.
Einfach wissend.
Wenn jemand hinter Glas steht oder vor einem Monitor sitzt, dann fühlt sich dieser Blick plötzlich sehr persönlich an. Als wäre er gemeint. Als hätte ich ihn entdeckt.
Der Latex fühlt sich inzwischen an wie eine zweite Haut. Oder wie ein Verstärker. Alles, was ich denke, scheint sichtbar zu werden.

Ich drehe mich leicht zur Seite. Hebe den Arm. Strecke mich. Der Latex arbeitet mit mir, nicht gegen mich. Mein Körper zeichnet sich klar ab. Kein Versteckspiel.
Ich stelle mir vor, wie jemand denkt, er hätte schon alles gesehen.
Und dann genau diesen Moment nicht mehr vergisst.
Ich liege auf dem Podest. Beine angewinkelt. Körper gespannt.
Das ist kein Ausruhen. Das ist ein bewusstes Innehalten. Ein Moment, in dem Fantasie übernehmen darf.
Ich breite die Arme aus. Strecke mich.
Wenn jemand zusieht, dann bekommt er genau das Bild, das er später nicht mehr loswird.
Ich bleibe einen Moment zu lange stehen.
Einfach, weil ich weiß, dass genau das wirkt.
Ich liebe diese Art von Öffentlichkeit.
Glas, das spiegelt. Kameras, die sehen. Menschen, die vielleicht beobachten.
Nicht trotz dieser Gedanken.
Wegen ihnen.
Und wenn irgendwo hinter einer Scheibe oder vor einem Monitor jemand sitzt, der heute ein bisschen langsamer arbeitet, ein bisschen abgelenkter ist, ein bisschen mehr Fantasie mit nach Hause nimmt, als geplant?
Dann war dieses Shooting ein voller Erfolg. 😎
Manchmal reicht ein Outfit, um Aufmerksamkeit zu erzeugen.
Diese Fotos zeigen mich draußen, sichtbar unterwegs. Latexfashion sitzt perfekt, glänzt im Licht und begleitet mich ganz selbstverständlich. Ich weiß, wie das wirkt – und ich spiele damit. Locker, offen, ein bisschen frech.
Ich mag dieses leise Staunen.
Dieses kurze Innehalten.
Und mein Grinsen, das sagt: Ja, genau so.
Latexfashion braucht keine Bühne. Sie funktioniert überall, wenn man sie trägt, ohne sie erklären zu wollen.
Was gefällt dir hier am meisten?
Der Look? Die Ausstrahlung? Oder mein Lächeln?
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