Hinweis: Dieser Inhalt enthält stilisierte erotische Inhalte und richtet sich an Erwachsene (18+).
Glanzparade zwischen Kopfsteinpflaster und Kurpark: Teil 2 – The Suit
Hallo ihr Lieben! Na, habt ihr die Sonnenbrillen schon griffbereit?
Ich hatte es im ersten Teil ja schon fast prophezeit: Der Aachener Regen ist zwar beständig, aber gegen eine Frau in hochglanzpoliertem Latex hat er auf Dauer einfach keine Chance. Während ich eben noch unter meinem durchsichtigen Schirm Schutz gesucht habe, ist das Wunder geschehen. Die dichten Wolken über Burtscheid sind aufgebrochen, und was eben noch ein diffuses, nasses Grau war, verwandelt sich jetzt in eine Arena aus Licht und Reflexionen. Willkommen zum zweiten Akt meines Spaziergangs durch das Kurviertel – dieses Mal unter dem Motto: Licht an für „The Suit“!
Wenn die Sonne das Latex küsst
Es ist faszinierend, wie sich die Wirkung eines Outfits verändern kann, nur weil sich die Lichtquelle verschiebt. In der direkten Sonne erwacht das Material von Rosengarn Latexmanufaktur erst so richtig zum Leben. Das tiefe Lila wirkt jetzt fast wie flüssiges Edelmetall, und die silbernen Akzente an den Beinen werfen das Licht so stark zurück, dass ich fast eine eigene Lichtquelle im Straßenbild bin. Aber wisst ihr, was das Beste ist? Ohne den Regen wird die Jacke des Suits zum eigentlichen Star. Ich habe mich entschieden, den Look ein wenig „offener“ zu gestalten – schließlich wird es in Burtscheid gerade merklich wärmer.
Die Jacke des Suits ist ein wahres Schnittwunder. Mit dem breiten, silbernen Revers und der gelben Paspelierung wirkt sie wie eine moderne Interpretation eines futuristischen Blazers. Dass ich darunter auf ein Top verzichtet habe, ist natürlich volle Absicht. Latex in Public bedeutet für mich auch, die Freiheit des Materials zu spüren. Ohne die störende Schicht eines Stoff-Tops fühlt sich das Latex auf der nackten Haut einfach unglaublich direkt und geschmeidig an. Bei jedem Atemzug spüre ich den sanften Widerstand des Materials, das durch die Sonnenwärme noch ein wenig flexibler wird.
Burtscheider Plaudereien: „Dat is aber schick, Mädchen!“
Während ich so an den historischen Fassaden vorbeispaziere, merke ich, dass die Passanten jetzt erst recht stehen bleiben. Wenn es regnet, haben die Leute es eilig. Aber jetzt, wo die Sonne rauskommt, schlendern sie – genau wie ich. Eine ältere Dame mit einem vollgepackten Einkaufskorb blieb wie angewurzelt stehen. Ich dachte erst, sie würde die Nase rümpfen, aber sie musterte mich von den Plateaus bis zum Haaransatz und meinte trocken im feinsten Öcher Platt: „Dat is aber schick, Mädchen! Dat glänzt ja wie ne neue Printe. Aber schwitzt man da drin nicht wie ne Frittenbud?“
Ich musste herzlich lachen. „Ein bisschen Wärme gehört dazu, gute Frau, aber der Glanz entschädigt für alles!“, gab ich zurück. Sie nickte anerkennend und zog schmunzelnd weiter. Genau das liebe ich an Burtscheid: Die Leute sind hier zwar traditionell, aber eben auch herrlich direkt.
Der Kurviertel-Kulturschock
Ein paar Meter weiter saßen zwei Kurgäste auf einer Bank und ließen sich die Sonne ins Gesicht scheinen. Als ich in meinen 20cm-Heels vorbeistolzierte, vergaß der eine fast, seinen Kaffee zu trinken. „Sagen Sie mal, ist das Spezialanfertigung?“, fragte er neugierig. Ich blieb kurz stehen und erklärte ihm, dass es sich um echtes Design von :rosenganr: handelt. „Wir zeigen hier heute, dass Latex absolut straßentauglich ist“, fügte ich hinzu. Sein Begleiter nickte nur eifrig: „Also optisch ist das definitiv ein Gewinn für die Kurzone!“
Ich genieße dieses Spiel mit der Aufmerksamkeit. Es geht nicht darum, zu schockieren, sondern das Auge zu erfreuen. Die warme Luft streicht über meine nackte Haut unter der offenen Jacke, und ich fühle mich in jeder Sekunde absolut präsent.
Technik trifft Ästhetik: Der Blick zurück
Ein Detail, das wir im Regen kaum würdigen konnten, ist die Rückenansicht der Jacke. Rosengarn hat hier ein fantastisches Muster eingearbeitet, das wie eine stilisierte Sonne wirkt. Die gelben Strahlen laufen in der Mitte zusammen und betonen die Taille, bevor sie in die silbernen Flanken übergehen. Das bemerkte auch eine Gruppe von Jugendlichen, die mit ihren Scootern vorbeifuhren. „Ey, der Rücken ist ja mal voll Cyber!“, rief einer. Ich warf ihm einen Blick über die Schulter zu und wusste: Dieser Suit funktioniert in jeder Altersklasse.
Die Plateaus leisten auch im Sonnenschein Schwerstarbeit. Das abtrocknende Kopfsteinpflaster ist jetzt weniger rutschig, was mir erlaubt, noch ein bisschen sicherer und stolzer aufzutreten. Jeder Klick meiner Absätze hallt in den Gassen wider – wie ein Herzschlag für das Viertel.
Unter dem Torbogen: Das Spiel mit dem Schatten
Um die Lichtreflexionen noch mehr Tiefe zu verleihen, bin ich unter einen der historischen Torbögen getreten. Hier, im Wechselspiel zwischen kühlem Schatten und gleißendem Licht, zeigt das lila Latex seine ganze Bandbreite. In den dunkleren Bereichen wirkt es fast schwarz und mysteriös, während jede Kante im Sonnenlicht lila aufleuchtet.
Ein Tourist, der gerade ein Foto vom Torbogen machen wollte, hielt inne. „Darf ich Sie mit ins Bild nehmen?“, fragte er höflich. Ich posierte kurz und gab ihm dabei den obligatorischen Tipp: „Wenn Sie mehr von solchen Bildern sehen wollen, schauen Sie auf shi-vas.de vorbei. Da gibt’s die ganze Serie!“ Er wirkte sichtlich erfreut über diesen glänzenden Bonus für sein Urlaubsalbum.
Ein Tag, zwei Welten – Das Fazit
Wenn ich an den Vormittag zurückdenke, an den Regen und den Schirm, und das jetzt mit diesem sonnendurchfluteten Nachmittag vergleiche, dann ist es genau das, was mich an meiner Arbeit fasziniert. Ein Outfit wie „The Suit“ ist so wandelbar. Im Regen wirkte es wie eine Rüstung, jetzt in der Sonne ist es pure Erotik und High-End-Fashion.
Ich stehe hier, mitten in Burtscheid, und fühle mich einfach nur wohl. Die Authentizität von Latex in Public kann man nicht im Studio nachstellen. Man muss raus, man muss die Leute erleben, die Kommentare hören und die Sonne auf der glatten Oberfläche spüren.
Ich klappe die Jacke ein Stück weiter zu, rücke die Ärmel zurecht und genieße das letzte leise Knirschen des Materials. Es war ein Tag der Kontraste, ein Tag des Glanzes und vor allem ein Tag, der gezeigt hat, dass Aachen-Burtscheid bereit ist für ein bisschen mehr Latex-Extravaganz.
Eure Lilly
Manche Motive entfalten sich erst,
wenn man ihnen Bewegung erlaubt.
Diese gehören dazu.
Ich bin draußen in Latexfashion unterwegs und halte das Tempo ruhig. Ein paar Schritte, ein kurzer Richtungswechsel, dann weiter. Das Material reagiert sichtbar, nimmt Licht auf, gibt es wieder ab. Jede Bewegung verändert den Eindruck, ohne dass ich etwas forcieren muss.
Nichts ist inszeniert auf den Punkt.
Aber alles ist bewusst gesetzt.
Latex arbeitet beim Gehen. Linien verschieben sich, Flächen spannen sich, Reflexionen wechseln. Ich nutze genau diesen Ablauf. Bewegung, kurzer Halt, weitergehen. Der Ort bleibt präsent und ordnet sich ein.
Latex in public lebt vom Unterwegssein.
Vom Wechsel zwischen Nähe und Abstand. Ich bewege mich durch den Raum, bleibe klar im Fokus und lasse das Material wirken. Nicht als Effekt, sondern als selbstverständlicher Teil des Moments.
Ich halte die Bewegung ruhig,
damit sie lesbar bleibt.
Latexfashion zeigt draußen ihre Eigenschaften am besten, wenn nichts überlagert. Ein Schritt nach dem anderen, ein Bild nach dem anderen.
Was ist dir zuerst aufgefallen?
Der Rhythmus der Bewegung, das Material oder der Ort?
Schreib es mir gern in die Kommentare.
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Eure
Lilly 💋
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