Ein Sommertag in Latex in der Aachener City

Wer sagt eigentlich, dass man für den großen Auftritt in Latex bis zum Einbruch der Dunkelheit warten muss? Ich sicher nicht. Während der Rest von Aachen sich in langweiliges Leinen und öde Baumwolle hüllt, wenn das Thermometer die 25-Grad-Marke knackt, habe ich mich für das entschieden, was ich am besten kann: Auffallen, provozieren und dabei verdammt gut aussehen. Zusammen mit der fabelhaften Lilly und Amy Grey – die heute mal nicht nur als Model, sondern primär als Mastermind hinter den Schnitten von Miss Grey Latex Fashion dabei war – haben wir das Kopfsteinpflaster der Altstadt unsicher gemacht.

Coco steht selbstbewusst in einem schwarzen Latex-Minirock und einem schwarzen Latex-BH auf einer sonnigen Straße in Aachen. Über den Schultern trägt sie eine leuchtend orangefarbene Latexjacke. Sie trägt Sonnenbrillen und blickt seitlich weg.
„Orange ist das neue ‚Guck mich an‘. Wenn die Sonne so knallt, muss das Outfit mithalten können, oder?“

Der Vibe war von Anfang an gigantisch. Es ist ein besonderes Gefühl, in einer so geschichtsträchtigen Stadt wie Aachen in High-End-Latex unterwegs zu sein. Man spürt förmlich, wie die Luft knistert, wenn das Material in der Sonne reflektiert. „Ganz ehrlich, die Dom-Besichtigung war sicher spannend, aber die Leute hatten heute Augen für ganz andere Kurven,“ grinste ich Lilly zu, während wir uns für die ersten Shots in Position brachten. Wir haben uns bewusst für einen Look entschieden, der zwar sexy und figurbetont ist, aber trotzdem diese gewisse Streetwear-Eleganz behält. Naja, so elegant man eben ist, wenn man sich in hautenges Gummi hüllt.

Nahaufnahme von Coco von der Seite. Sie trägt eine orangefarbene Latexjacke über einem schwarzen Latex-BH und schaut sich ihr Spiegelbild im Schaufenster an. Ihre blau-schwarzen Haare sind im Wind leicht zerzaust.
„Der Moment, in dem ich überlege, ob ich mir ein Eis hole oder ob das Risiko, zu kleckern, zu groß ist. Spoiler: Ich sah einfach nur gut aus.“

Was mich an diesem Tag am meisten überrascht hat? Die Reaktionen der Leute. Normalerweise erwartet man bei Latex in der Öffentlichkeit ja immer diese Mischung aus Schockstarre und betretenem Weggucken. Aber Aachen war anders. Wir wurden ständig angesprochen – und zwar unglaublich freundlich. Von der netten Omi, die wissen wollte, ob man in der Jacke nicht schwitzt (Antwort: „Ein bisschen, aber für die Optik leide ich gern“), bis hin zu Touristen, die wissen wollten, wo man solche Kunstwerke kaufen kann. Amy Grey war natürlich voll in ihrem Element und erklärte jedem geduldig die Vorzüge von handgefertigtem Latex. Ich stand daneben, genoss das Blitzlichtgewitter und die Tatsache, dass meine Tattoos im Sonnenlicht fast so hell leuchteten wie mein Rock.

„Normalerweise ist Aachen für seine Printen bekannt – heute waren wir die süßeste Versuchung der Stadt. Und im Gegensatz zu den Keksen hinterlassen wir keine Krümel, sondern bleibenden Eindruck.“

Der absolute Gewinner, was Kommentare an diesem Tag angeht, war ein älterer Herr mit Schiebermütze, der seelenruhig mit seinem Dackel an der Leine an uns vorbeispazierte.Er blieb kurz stehen, schaute an mir hoch, fixierte kurz die knallige Jacke und dann den spiegelglatten Rock, hob die Augenbrauen und meinte ganz trocken im feinsten Öcher Platt: „Mädsche, dat is ens jet anndere als die Printen! Wenn de Kaiser Karl dat jesinn hätt, hätt de Dom hück sicher zwei Türme mieh.“ Lilly und ich sind fast vor Lachen vom Kopfsteinpflaster gekippt! Amy musste auch schmunzeln, während sie gerade versuchte, meinen Kragen wieder perfekt in Szene zu setzen. Es war genau dieser Humor, der den Tag in Aachen so besonders gemacht hat. Man merkt einfach, dass wir hier zu Hause sind – die Leute sind direkt, herzlich und lassen sich so schnell nicht aus der Ruhe bringen, auch wenn da plötzlich zwei Mädels in High-End-Latex in der Altstadt posieren.

Coco steht seitlich in der Aachener Altstadt, sie zieht sich die orangefarbene Latexjacke über die Schultern. Man sieht ihre Tätowierungen am Oberkörper und den schwarzen Latex-Minirock.
„Ein bisschen Spiel mit der Jacke muss sein. Man zeigt nur so viel, wie man will – und ich will heute vor allem, dass ihr staunt.“

Lilly und ich haben uns köstlich amüsiert. Es ist ein echter Power-Trip, wenn man merkt, wie man den Rhythmus einer ganzen Straße verändert. Männer blieben stehen, vergaßen kurz ihr Eis, und Frauen warfen uns anerkennende Blicke für den Mut (und die Figur) zu. „Sich so zu präsentieren, hat nichts mit Ausziehen zu tun, sondern mit Anziehen – und zwar von Aufmerksamkeit,“ philosophierte ich zwischen zwei Posen. Amy hat mit ihren Designs von Miss Grey wirklich den Nagel auf den Kopf getroffen. Die Schnitte sitzen wie eine zweite Haut, betonen jede Kurve, ohne einzuengen, und die Farbkombination aus klassischem Schwarz und diesem knalligen Orange war einfach unschlagbar für ein Sommershooting.

Ganzkörperaufnahme von Coco in der Sonne. Sie trägt schwarze Plateau-Heels, einen schwarzen Latex-Mini und die orangefarbene Jacke locker über den Schultern. Im Hintergrund ist eine typische Aachener Gasse unscharf zu sehen.
„Stehen, wirken, genießen. In diesen Heels bin ich fast so groß wie mein Ego – und beides fühlt sich fantastisch an.“

Besonders die Kombination aus dem tiefschwarzen, spiegelglatten Minirock und dem perfekt sitzenden BH hat es mir angetan. Es fühlt sich einfach unglaublich hochwertig an, wie eine zweite, viel provokantere Haut. Wenn dann noch die knallorangefarbene Biker-Jacke drüberfällt, ist der Kontrast perfekt. Es ist dieser Mix aus „Hardcore-Material“ und modernem Street-Style, der die Leute so fasziniert hat. Amy hat da wirklich ganze Arbeit geleistet – das Material bewegt sich mit mir, betont meine Taille und lässt genug Raum für meine Tattoos, um ihre eigene Geschichte zu erzählen. Es ist kein Kostüm, es ist ein Statement.

Wenn die Sonne so richtig auf das schwarze Latex knallt, passiert etwas Magisches: Das Material speichert die Wärme und gibt sie direkt an die Haut weiter. Es fühlt sich an wie eine heiße, feste Umarmung, die mit jeder Minute intensiver wird. „Man schmilzt nicht einfach nur dahin, man wird eins mit dem Outfit,“ habe ich zu Amy gesagt, während sie mir kurz Luft fächerte.

Das Besondere an dem Look von Miss Grey ist dieses unfassbar glatte Finish. Unter der Sonne Aachens wurde das Latex fast flüssig in der Optik, während es sich auf der Haut immer enger und geschmeidiger anfühlte. Jede Bewegung auf dem unebenen Kopfsteinpflaster hat das Material zum Arbeiten gebracht – ein ständiges Wechselspiel aus Spannung und Entspannung. Es ist dieses leicht klebrige, aber gleichzeitig seidige Gefühl, das dich ständig daran erinnert, dass du gerade absolut nichts Alltägliches trägst.

Und dann ist da dieser Geruch… wenn das warme Gummi diesen ganz speziellen, süßlich- herben Duft verströmt, der sich mit der Sommerluft in der Altstadt vermischt. Es ist berauschend. Micha musste zwischendurch immer mal wieder warten, weil ich mir kurz die Sonnenbrille richten oder die Jacke lüften musste – nicht, weil es zu heiß war, sondern weil ich dieses Prickeln auf der Haut, wenn ein kühler Luftzug unter das warme Latex fährt, einfach zelebriert habe. Ein echter Kontrast-Kick!

Coco steht mit leicht gespreizten Beinen und einer Hand am Becken da. Sie trägt ihre Sonnenbrille und blickt stolz nach oben in den Himmel. Die Sonne betont die Textur des schwarzen Latex-BHs und des Rocks.
„Manchmal muss man einfach den Kopf heben und der Sonne zeigen, wer hier eigentlich strahlt. Kleiner Tipp: Ich bin’s.“

In unserer Heimatstadt über das alte Kopfsteinpflaster zu stolzieren, auf dem schon Kaiser Karl gewandelt ist, hatte etwas fast schon Magisches. Diese historische, fast ehrwürdige Atmosphäre der Altstadt traf auf unseren modernen, glänzenden Fetisch-Look – ein Kontrast, der die Luft förmlich zum Vibrieren brachte. Es war, als würden wir die Geschichte Aachens mit einem kräftigen Schuss Extravaganz wachküssen. Amy rief zwischendurch immer wieder Korrekturen: „Coco, lass das Orange mehr leuchten! Lilly, dreh dich mehr ins Licht!“ Währenddessen sorgte Micha mit einer Engelsgeduld dafür, dass jeder Lichtreflex auf dem schwarzen Gummi perfekt eingefangen wurde.

„Das Kopfsteinpflaster hier ist tückisch, besonders in Plateau-Heels. Aber hey, wenn man schon fällt, dann wenigstens glänzend und mit Stil!“

Am Ende des Tages waren wir zwar ordentlich platt, aber glücklich. Wir haben bewiesen, dass Latex absolut stadttauglich ist, wenn man es mit dem nötigen Selbstbewusstsein trägt. Aachen hat uns mit offenen Armen empfangen, und ich bin mir sicher, dass wir einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben. Ein fettes Danke geht an Amy für die genialen Entwürfe, an Lilly für den gemeinsamen Spaß vor der Kamera und natürlich an Micha, der das Ganze so meisterhaft für die Ewigkeit festgehalten hat. Wir haben die Stadt definitiv ein bisschen glänzender gemacht.


[Info: Wiederveröffentlichung vom 10.12.22]

Manchmal ist Latex einfach Mode.
Und manchmal reicht genau das.

Diese Fotos zeigen mich draußen, sichtbar, selbstbewusst. Latexfashion gehört hier ganz selbstverständlich zu mir. Der Glanz spielt mit dem Licht, die Schnitte betonen jede Bewegung, und ich gehe meinen Weg, als wäre das völlig normal. Genau dadurch entsteht dieser besondere Moment.

Ich mag diesen Effekt.
Dieses kurze Zögern im Blick der anderen.
Und mein Lächeln, das sagt: Ja. Genau so.

Ich bewege mich ruhig, lasse mir Zeit, spiele mit Blickkontakt. Latexfashion muss nichts beweisen. Sie wirkt, wenn man sie trägt, ohne sie erklären zu wollen.

Wenn du merkst, dass du genauer hinschaust, dann funktioniert dieses Bild.

Was fällt dir zuerst auf?
Der Look? Die Ausstrahlung? Oder mein Grinsen?
Schreib es mir in die Kommentare. Ich lese sie. Und ich antworte.

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Eure #shinydiva Coco 💋

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Coco

Über den Autor

Ich bin Coco. Tinte unter der Haut, Metall an strategisch wichtigen Stellen und eine Garderobe, die fast ausschließlich aus glänzendem Latex, knapper Swimwear und Lingerie besteht, die Waffenschein-pflichtig sein sollte. Ich bin das Gegenteil von niedlich – dafür sorge ich mit einer gesunden Portion Sarkasmus, einem direkten Mundwerk und einem ausgeprägten Faible für Situationen, in denen Fesseln das Sagen haben.

Ich stehe nicht erst seit gestern vor der Kamera. Als erfahrenes Model bewege ich mich sicher durch Foto- und Videoshootings und weiß genau, wie man Kurven und Tattoos in Szene setzt. Wer lernen will, wie man mit Seilen oder Licht umgeht, kann mich auch als Workshopmodel buchen – vorausgesetzt, man kommt mit meiner direkten Art klar. Anfragen nehme ich hier entgegen: Buchungsanfrage an Coco.

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